1400 Kinder zur Waffe gezwungen

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Jemen Im Bürgerkrieg im Jemen werden immer mehr Kindersoldaten rekrutiert. Besonders die Huthi-Rebellen rekrutierten Minderjährige für den Kampf, berichtete das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte in Genf gestern. Seit Beginn des Bürgerkriegs im März 2015 seien mindestens 1476 Jungen unter 18 Jahren zum Waffendienst gezwungen worden.

Die Lage in dem bitterarmen Land auf der Arabischen Halbinsel sei desolat, sagte der Sprecher des UN-Kinderhilfswerks Unicef. «Alle zehn Minuten stirbt im Jemen ein Kind unter fünf Jahren an einer Krankheit, die leicht zu behandeln wäre, zum Beispiel Durchfall, Lungenentzündung oder Masern.» (sda)