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Innovation für den Laden nebenan

Wanzl (Schweiz) AG Vor 70 Jahren baute Rudolf Wanzl 40 Einkaufswagen und 100 Einkaufskörbe für den ersten Selbstbedienungsladen Hamburgs. Eine Geschäftsidee war geboren. Über die Jahre hat das Unternehmen sein Geschäftsfeld stetig erweitert.
Desirée Müller

«Heute können unsere Kunden durch unser Unternehmen spazieren und finden alles, um einen kompletten Laden aufzubauen und einzurichten», sagt Werner Reifler, Geschäftsführer der Wanzl (Schweiz) AG. Er spricht ihre Hauptgeschäftsbereiche an: Retailsysteme, Ladenbau, Zutrittskontrollen sowie individuelle Logistiklösungen. Die Unternehmensgruppe zählt heute 4900 Mitarbeitende weltweit. Die eigenständige Schweizer Tochter in Thal kann in der Entwicklung und der Produktion auf internationales Know-how zurückgreifen, was einen grossen Vorteil mit sich bringt: Täglich fliessen Ideen der Wanzl-Familie aus der ganzen Welt zusammen.

Das zuverlässige Einlasssystem von Wanzl begrüsst die Gäste im Eisstadion Burgau.
Bodenroller von Wanzl vereinfachen die Intra­logistik bei der Firma Deutz-Fahr.
Der preisgekrönte Einkaufswagen «Salsa» kommt im Shoppi Tivoli in Spreitenbach zum Einsatz.
Beinahe unsichtbar unterstützt das Regalsystem «wire tech» als Warenträger mit eingebautem Beleuchtungssystem die Präsentation der Kleider bei der Margreiter AG in Appenzell
Während viele Lebensmittelgeschäfte schliessen, hat «go poschta» das Unternehmen um eine Filiale in Au erweitert. Entwurf, Planung und Umsetzung kamen von der Wanzl (Schweiz) AG. Die Raumgestaltung und individuelle Holzarbeiten, gepaart mit einem standardisiertem Ladenbausystem, zählen zu den Stärken von Wanzl.
«Form follows function» – ein Grundsatz, dem bei der Entwicklung des Regals «pure tech» Folge geleistet wurde. Der Warenträger nimmt sich zurück und überlässt bei Data Quest in der Mall of Switzerland dem Produkt die Show.
Raffael Baumann: Shop Solutions
Stefan Merz: Retail Systems, Logistics + Industry
Werner Reifler: Geschäftsführer
Brankica Weber: Access Solutions, Hotel Service, Airport
10 Bilder

Wanzl (Schweiz) AG

Grenzenloser Ladenbau

Im Geschäftsbereich Ladenbau weist Wanzl weltweit Referenzen auf. Vom Dorfladen oder Tankstellenshop über Supermärkte und Flagship-Stores bis zum Anbieter von Sportartikeln und Outdoorbekleidungen – «Im Ladenbau sind keine Grenzen gesetzt», sagt Raffael Baumann, Leiter Ladenbau. In Thal arbeiten Architekten und Umsetzer Hand in Hand. Von der Visualisierung auf dem Papier bis zur Umsetzung – Wanzl ist ein Komplettanbieter. «Wir setzen jedoch auch gerne ausgearbei­tete Ideen um oder helfen dabei, eine bestehende Einrichtung mit Zusatzkomponenten zu optimieren. Bereits wenige Handgriffe wie eine neue Rückwand der Regale oder eine andere Farbgestaltung können viel bewirken», sagt der Ladenbauexperte. Ob in Lebensmittelfachgeschäften oder im breiten Detailhandel. Absolut branchenunabhängig schaffen unsere Verkaufshilfen sofort einen erkennbaren Mehrwert, ergänzt Baumann. Die Ideen auf dem Papier werden anschliessend in einer von drei Produktionsstätten in Leipheim bei Ulm angefertigt. Montiert werden die Ladenbauten durch die Wanzl (Schweiz) AG.

Hochmoderne Zugangssysteme

Immer mehr an Bedeutung gewinnt der Geschäftsbereich «Access Solutions» der Wanzl (Schweiz) AG. Angefangen bei bewährten Ein- und Ausgangsanlagen in Bergrestaurants oder Badeanstalten mit Drehkreuzen bis hin zu High-Tech-Systemen wie Handvenenscanner oder andere biometrische Lesesysteme für die Eintrittskontrolle in Finanzanstalten oder Verwaltungsgebäuden. Laut Brankica Weber, die für diesen Geschäftsbereich verantwortlich ist, sollen solche Zugangsbereiche trotz hoher Sicherheitsstufe ästhetisch wirken. Eine Herausforderung, derer sich die kreativen Geister der Firma gerne annehmen. Mit dem Galaxy-Gate schuf das Unternehmen beispielsweise ein Zugangs­system, dessen modernste Technik in schlichte Eleganz gehüllt und so diskret einsetzbar ist. Nicht nur Grosskonzerne machen von den Zutrittssystemen der Wanzl (Schweiz) AG Gebrauch. «Auch bei mittelständischen Unternehmen werden Eingangs- und Ausgangskontrollen immer relevanter.» Als Beispiel nennt Brankica Weber einen Auftrag einer grösseren Metzgerei. Eine Lösung war gefragt, um zu evaluieren, welche Mitarbeitenden sich aktuell im Betrieb oder ausserhalb aufhalten. Ein wichtiger Aspekt für die Qualitätssicherung in der Lebensmittelbranche und Sicherheit allgemein.

Logistik neu definiert

Der sich gerade am schnellsten entwickelnde Geschäftszweig nennt sich «Logistics + Industry». Im Sortiment stehen Kommissionier- oder Transportwagen, Rollcontainer und Entsorgungswagen. Der boomende Onlinehandel kommt Wanzl hierbei entgegen. Das Zusammenstellen und Befördern der bestellten Waren braucht einen robusten, wendigen Kommissionierwagen. Bei der anschliessenden Auslieferung an die Kunden werden vom Paketdienst Rollcontainer eingesetzt. «Jedes Unternehmen möchte seine Logistikwege optimieren», sagt Stefan Merz, Verantwortlicher des Geschäftsbereiches. Er erzählt von einem Kunden, dessen Logistikwege sich unterirdisch über vierzehn Kilometer hinziehen. Dank der grossen Erfahrung und der Expertise in Konstruktion und Produktion konnte dem Kunden eine massgeschneiderte Lösung angeboten werden, die in jener spezifischen Branche bereits «Schule zu machen» scheint. Dazu bedient das Unternehmen Flughäfen mit Kofferwagen sowie die Hotellerie mit Wagen für das House- keepingpersonal. «Wir sammeln laufend die Erkenntnisse unserer Zielgruppen und optimieren so unsere Angebote und Produkte», erklärt Werner Reifler, «wir wachsen mit unseren Kunden. Dadurch schaffen wir es, den Fokus auf höchste Qualität, neuste Technologien und auf ein innovatives, funktionales Design zu legen», so der Geschäfts­führer weiter.

Einkaufen rund um die Uhr

Rund um die Uhr geöffnete Geschäfte, das ist ein Wunsch, der dem Einzelhandel bislang grösstenteils verwehrt geblieben ist. In Vöhringen bei Ulm hat die Firma Würth nun gemeinsam mit Wanzl den ersten 24-Stunden-Selfservice eröffnet. «Mit dem ersten Shop, in dem dank Digitalisierung von Montag bis Samstag während 24 Stunden eingekauft werden kann, haben wir ein zukunftsträchtiges Konzept realisiert», so Werner Reifler. Nach erfolgreichem Testlauf könne das Shopformat national und international ausgerollt werden.

So funktioniert die 24-Stunden-Filiale

Die 24-Stunden-Filiale wird tagsüber von Mitarbeitern geführt. Ab 17.00 Uhr erfolgt der Zugang über den Scan eines QR-Codes mithilfe der Würth-App. Das System erfasst die Kundennummer. Die Zutrittskontrollsysteme öffnen sich automatisch. Damit alles reibungslos funktioniert, bedarf es eines ganzheitlichen Konzepts der Ladeneinrichtung. Vor rund zwölf Monaten kam der international tätige deutsche Grosshandelskonzern Würth auf Wanzl zu und stellte die Vision des ersten 24-Stunden-Ladens vor. Es sollte nicht nur ein Pilot-, sondern ein Vorreiterprojekt werden. Das Ziel war es, eine Lösung anzubieten, die von der Authentifizierung des Kunden über das automatisierte Scannen von Waren bis hin zum Check-out des Kunden reicht.

  • Adresse
    Wanzl (Schweiz) AG, Industrie Hegi 2, 9425 Thal, Telefon 071 886 90 10, Fax 071 886 90 15, info@wanzl.ch, www.wanzl.com
  • Mitarbeitende
    Weltweit 4900
  • Geschäftsbereichsleiter
    Werner Reifler: Geschäftsführer
    Raffael Baumann: Shop Solutions
    Stefan Merz: Retail Systems, Logistics + Industry
    Brankica Weber: Access Solutions, Hotel Service, Airport

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