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«Heute alles für Morgen»

Rudolf Steiner Schule Persönlichkeitsentwicklung, breites Fächerangebot und viel Praxisbezug: Das verspricht die Rudolf Steiner Schule ihren Schülerinnen und Schülern. Ein Konzept, das seit 1971 auch in St. Gallen aufgeht.
Kurt Peter
Praxisbezug wird an der Rudolf Steiner Schule gross geschrieben: Sowohl im Schulalltag als auch durch die vielen Praktika und Lager werden Eigeninitiative, Einsatzbereitschaft und Motivation gefördert. Bild: PD

Praxisbezug wird an der Rudolf Steiner Schule gross geschrieben: Sowohl im Schulalltag als auch durch die vielen Praktika und Lager werden Eigeninitiative, Einsatzbereitschaft und Motivation gefördert. Bild: PD

«Die Zukunft braucht selbstbewusste, kritische, urteilsfähige Menschen, die innovativ denken und sozialfähig handeln können», sagt Heidrun Weber, Schulleiterin der Rudolf Steiner Schule in St. Gallen. All das fördere die Rudolf Steiner Schule mit ihrem ganzheitlichen Konzept. «Nun wollen wir den Menschen mit einem modernen Auftritt in aktueller Sprache verständlich machen, was wir tun und wie aktuell unsere Pädagogik ist», so Weber weiter. Die von Rudolf Steiner entwickelte Waldorfpädagogik bedeute umfassendes Lernen und beinhalte Methoden, deren Erfolg mittlerweile auch von renommierten Vertretern der Neurowissenschaften, wie beispielsweise Gerald Hüther, bestätigt werde. Die Rudolf Steiner Schule St. Gallen bietet von der Spielgruppe bis zur 12. Klasse allen Kindern und Jugendlichen eine umfassende Bildung. «Dazu kommt die Möglichkeit der Ganztagesbetreuung bis 18 Uhr mit Mittagstisch, an dem überwiegend biologisch angebaute, qualitativ hochwertige Nahrungsmittel verarbeitet werden». Die Kinder und Jugendlichen in der Rudolf Steiner Schule kommen teilweise von weit her: «Aus dem Thurgau, aus dem Appenzell und natürlich dem ganzen Kanton St. Gallen», sagt Heidrun Weber.

Entwicklungsgerechte Förderung

Waldorfpädagogik heisse auch, den Unterricht den individuellen Fähigkeiten der Kinder anzupassen und dennoch in einer vorgegebenen Zeit den Wissensstoff zu vermitteln, sagt Oberstufenlehrer Florian Rothacker. Der Vorteil der Rudolf Steiner Schule liege darin, dass bis zur 7. Klasse eine Lehrperson als Klassenlehrer zuständig sei. Den engen und kontinuierlichen Kontakt zu den Eltern bezeichnet er als «Erziehungspartnerschaft, die bei Problemen und auftauchenden Fragen gemeinsame Lösungen und Angebote prüft». Das schaffe gegenseitiges Vertrauen und Offenheit in den zu diskutierenden Fragen.

10 Bilder

Bildergalerie Rudolf Steiner Schule

Ausgewogene Lernanreize und Selbstbewusstsein

«Wir verstehen das Kind als ganzheitliches Wesen, das in allen Bereichen - Kopf, Herz und Hand - gefördert werden will», sagt Schulleiterin Heidrun Weber. Die Lerninhalte seien daher an der seelischen Entwicklung des Kindes orientiert: «Lernziele und Lernmotive des Unterrichts richten sich nach den entwicklungsspezifischen Gesetzmässigkeiten der Heranwachsenden.» Die Schule lege zudem viel Wert auf handwerkliche und künstlerische Fächer. Diese werden ebenso gewichtet wie kognitive Fächer. So soll die ganzheitliche Entwicklung gewährleistet werden. «Weiter wollen wir die Schülerinnen und Schüler in ihrem Selbstbewusstsein stärken». Ob bei Quartalsfeiern, in Theaterprojekten oder bei Chorkonzerten: Bei der Rudolf Steiner Schule St. Gallen ist man überzeugt, dass häufiges Auftreten die Persönlichkeitsentwicklung fördert. «Unsere Schulabgänger haben in ihrem Berufsleben deutlich weniger Angst vor Auftritten, Vorträgen oder Präsentationen», sagt Florian Rothacker.

Praxiserprobte Persönlichkeiten

Eine zentrale Bedeutung im Konzept der Steiner Schule hat auch der Praxisbezug: In der Unterstufe wir dieser beispielsweise mit dem Erlernen grundlegender Kulturtechniken wie dem Hausbau- und Ackerbau sowie dem konkreten Erleben von Astronomie im Sternenkunde-Lager hergestellt. Diese grosse Lebensnähe intensiviere sich in der Oberstufe und der Integrativen Mittelschule durch die Praktika in den Bereichen Landwirtschaft, Forst, Vermessung und Pflege. In der neunten Klasse werde die Regelschulzeit mit einer Prüfung abgeschlossen. Die Jugendlichen seien dann bereit für eine Lehre. Der gesamte Lehrplan der Steiner Schule gehe aber darüber hinaus und umfasse zwölf Schuljahre, die eine Einheit bilden. «In der Integrativen Mittelschule (10. bis 12. Klasse) führen wir Schülerinnen und Schüler zu qualifizierten Abschlüssen, mit der bestandenen Prüfung IMS-F (Fachhochschulreife) ist ein Studium an zahlreichen Fachhochschulen möglich», sagt Florian Rothacker. Die Studienmöglichkeiten erstrecken sich vor allem auf die Bereiche Gesundheit, Soziales, Gestaltung und Kunst, Hotelfach, Tourismus, Hauswirtschaft oder Landschaftsarchitektur. Ausserdem ermögliche der IMS-F den prüfungsfreien Übertritt in die Kantonsschulen der Region zur Erlangung der Matura innerhalb von zwei weiteren Schuljahren.

Noch breiter aufgestellt in die Zukunft

Ein grosses Ziel hat die St. Galler Steiner Schule mit der Planung eines 13. Schuljahres ins Auge gefasst: «Damit können wir die Schülerinnen und Schüler gezielt auf die eidgenössische Matura vorbereiten», sagt Schulleiterin Heidrun Weber. Sie hoffe, dass sich das Ziel mit dem Schuljahr 2021/2022 erreichen lasse. Der Abschluss der eidgenössischen Maturitätsprüfung befähigt die Schüler zum Studium an allen Schweizer Hochschulen, der ETH und den Lehrgängen der pädagogischen Hochschulen. Auf dem weitläufigen Aussengelände verfügt die Steiner Schule über einen attraktiven Spielplatz und einen grossen Schulgarten, der im Gartenbau-Unterricht nach biologisch-dynamischen Prinzipien bewirtschaftet wird; ein Teil davon wird gerade nach den Gesichtspunkten der Permakultur neu angelegt. Die Turnhalle und der Saal mit Theaterbühne, Orchestergraben und 350 Sitzplätzen werden nicht nur für die Schulaktivitäten genutzt. «Wir vermieten beides auch an Sportvereine, das Stadttheater St. Gallen und andere», sagt Heidrun Weber. Diese grosszügige Infrastruktur rundet das Gesamtangebot ab.

Ganzheitlichkeit und Persönlichkeitsentwicklung

Ziel der Waldorfpädagogik ist, die Individualität des Menschen zu fördern und ihm einen Ort zur sicheren und gesunden Entwicklung ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck anzubieten. «Dieses unverwechselbare Individuelle ist je nach Alter unterschiedlich ausgeprägt und muss auf unterschiedliche Weise angeregt werden», sagt Schulleiterin Heidrun Weber. Dabei werde die Individualität auf der physischen, emotionalen und der geistigen Ebene angesprochen. Diese Ganzheitlichkeit drücke sich im breiten Fächerkanon der Steinerschulen aus: Hier werden gleichermassen intellektuelle, kreative, soziale, praktische und künstlerische Fähigkeiten bei den Schülern entwickelt. Den handwerklichen, künstlerischen und Bewegungsfächern kommt dabei genauso viel Bedeutung zu wie den kognitiven Schulfächern. Durch fächerübergreifendes Unterrichten wird eine Vernetzung der verschiedenen Erlebensebenen sichergestellt. Der Schwerpunkt liegt dabei stets auf der Förderung der Eigentätigkeit.

Fakten

Adresse
Rorschacherstrasse 312
9016 St. Gallen
Telefon 071 282 30 10
www.steinerschule-stgallen.ch
info@steinerschule-stgallen.ch

Schulleitung
Heidrun Weber

Angebot
Spielgruppe, Kindergarten, 1. bis 12. Klasse, Förderangebot, Schulärztin, Mittagstisch bis 14 Uhr, Nachmittagsbetreuung bis 18 Uhr, Ferienbetreuung

Gründung
1971

Anzahl Schülerinnen und Schüler
122

Nächster Infoabend
26. September 2018, 19.30 Uhr

IMPRESSUM Ein Unternehmensporträt in Zusammenarbeit mit Rudolf Steiner Schule St. Gallen. Redaktion: Verlagsredaktion St. Galler Tagblatt AG, sonderseiten.redaktion@tagblatt.ch, Telefon 071 272 73 52. Werbemarkt: NZZ Media Solutions AG, sonderseiten.inserate@tagblatt.ch, Telefon 071 272 77 77

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