Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Sekschüler wandern in drei Tagen zu Fuss von Tobel auf den Säntis

32 Schülerinnen und Schüler, drei Lehrpersonen und neun Mütter und Väter: Eine beachtliche Karawane meisterte den Fussweg vom Hinterthurgau auf den Säntis.

Es ist bereits eine Tradition: Die ersten Klassen der Sekundarschule Tobel wandern mit Sack und Pack in drei Tagen vom Hinterthurgau auf den Säntis. Dabei legen sie 70 Kilometer und 50 Leistungskilometer zurück.

Schon zum sechsten Mal unternahmen jüngst die beiden Klassenlehrer Diego Brägger und Thomas Beier diese Wanderung mit ihren neuen Schülerinnen und Schülern. Das gemeinsame Erlebnis trägt viel dazu bei, dass die Klassen einen guten Zusammenhalt haben und die Schülerinnen und Schüler eine positive Einstellung zur eigenen Leistungsfähigkeit entwickeln.

Genügend Blasenpflaster eingepackt

Die Reise beginnt mit dem gemeinsamen Packen des Rucksacks. Es soll nur das Nötigste für die drei Tage eingepackt werden. Immerhin trägt jeder sein Bündel selber. Das passende Schuhwerk und genügend Blasenpflaster, dann kann es schliesslich losgehen.

Bei herrlichem Wetter macht sich die 41-köpfige Karawane auf den Weg um Wil herum über Bazenheid nach Lütisburg und von dort dem Necker entlang zur ersten Übernachtung in St. Peterzell. Nach elf Stunden und mit 35 Kilometern in den Beinen ist die Nachtruhe für einmal kein Muss, sondern eine willkommene Wohltat für alle Beteiligten.

Ein feines Birchermüesli weckt am zweiten Tag die Lebensgeister und liefert die nötige Energie für die bevorstehenden 22 Kilometer. Die zweite Etappe führt die Gruppe das Neckertal hinauf, ums Ofenloch herum und über den Chräzerenpass an der Schwägalp vorbei zur Chammhaldenhütte. Hier werden die Wanderer von der Hüttenwartin verpflegt und beherbergt.

Vier Stunden Aufstieg auf den Gipfel

Wie ein Tatzelwurm steigen die 32 Schülerinnen und Schüler, die drei Lehrpersonen und die neun Mütter und Väter am dritten Tag die Musfallen hoch bis zur Tierwies.

Noch eine stärkende Gerstensuppe und die letzten 500 Höhenmeter können kommen. Nach vier Stunden Aufstieg erreicht die Gruppe den Säntisgipfel. Erschöpft, glücklich und zufrieden stehen die Jugendlichen auf dem Dach der Ostschweiz und blicken stolz auf die zurückgelegte Strecke. Ein Erlebnis, das die Schülerinnen und Schüler wohl ihr Leben lang nicht vergessen werden. (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.