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Gewalt auf dem Fussballplatz: Eltern von St.Otmar-Junioren attackieren Spieler des gegnerischen Teams

Am Samstagnachmittag musste in Vaduz ein Juniorenspiel zwischen dem FC St.Otmar und dem FC Vaduz abgebrochen werden. Grund waren Eltern der St.Galler Spieler, welche auf gegnerische Junioren und deren Trainer losgegangen sein sollen.
Tim Naef
Auf dem Platz waren B-Junioren (U-17) zugange. (Bild: Keystone)

Auf dem Platz waren B-Junioren (U-17) zugange. (Bild: Keystone)

Unschöne Szenen an einem Junioren-Fussballspiel in Liechtenstein: Ein Aufstiegsspiel der B-Junioren in Vaduz musste abgebrochen werden. Es sei zu körperlichen Übergriffen zwischen Spielern, Trainern und Zuschauern gekommen, gibt die liechtensteinische Polizei in einer Medienmitteilung zu Protokoll.

Vermeintliches Zeitspiel war Auslöser der Tumulte

Wie das liechtensteinische «Volksblatt» schreibt, führten die Vaduzer kurz vor Schluss mit 2:0, als die Tumulte anfingen. Nach einem für die Gäste zu langsam ausgeführten Einwurf gab es eine Rudelbildung. Daraufhin stürmten einige Eltern der St.Galler Jugendlichen auf den Platz, schlugen auf Vaduz-Spieler sowie deren Trainer ein.

Spieler, Trainer und Schiedsrichter flüchteten daraufhin in die Kabine, wo die Attacke weitergegangen sein soll. Die fehlbaren Eltern seien in die Katakomben gekommen und hätten den Schiedsrichter bedroht und beschimpft. Der Trainer der Liechtensteiner rief daraufhin die Polizei und zeigte zwei der Schläger an.

FC Vaduz und FC St.Otmar verurteilen den Verfall

Der FC Vaduz hat die Vorfälle vom Samstag «schockiert zur Kenntnis genommen», wie er am Dienstag mitteilt. «Wir verurteilen ein solches Verhalten aufs Schärfste.» Gewalt habe im Fussball nichts verloren und werde nicht toleriert. Der Liechtensteiner Club will gemeinsam mit dem Ostschweizer Fussballverband (OFV) und St.Otmar «alles daran setzen, dem Sachverhalt auf den Grund zu gehen und die nötigen Konsequenzen zu ziehen».

Auf Nachfrage erklärt Stephan Häuselmann, Präsident des OFV: «Der Verband klärt zurzeit den Vorfall ab und hat von den betroffenen Vereinen eine Stellungnahme angefordert. » Mehr könne er zurzeit nicht sagen.

«Jegliche Formen von Gewalt werden verurteilt»

Der FC St.Otmar nahm unterdessen auf seiner Internetseite Stellung: «Der FC St.Otmar hat mit Bestürzung Kenntnis darüber erlangt, dass es beim Fussballspiel unserer B-Junioren von vergangenem Samstag in Vaduz zu einem unrühmlichen Spielabbruch kam.» Der genaue Sachverhalt werde derzeit in Zusammenarbeit mit dem OFV sowie dem FC Vaduz eruiert.

«Der FC St.Otmar St. Gallen möchte diesbezüglich festhalten, dass er jegliche Formen von Gewalt verurteilt und diese nicht toleriert.» Der Verein werde in Zusammenarbeit mit dem OFV und dem FC Vaduz alles daran setzen, die Geschehnisse aufzuarbeiten und allfällige Massnahmen zu ergreifen. «Aufgrund des noch nicht final abgeklärten Sachverhalts und der laufenden Untersuchung erteilt der Verein derzeit keine weiteren Auskünfte.»

Immer wieder Gewalt auf Fussballplätzen

Erst vergangene Woche war es im aargauischen Laufenburg während eines Junioren-Spiels zu einer Schlägerei gekommen. Vier Personen wurden verletzt, ein 19-Jähriger festgenommen.

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