Wie schläft man sich gesund? Sechs Tipps von Schlafforscherin Christine Blume

Während der Pandemie hat sich unser Schlafverhalten verändert. Wir schlafen mehr, dafür aber schlechter. Forscherin Christine Blume gibt deshalb sechs Ratschläge direkt aus der Wissenschaft.

Simon Maurer
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Ab unter die Sonne:  Am Tag sollte möglichst viel Licht ins Auge fallen, damit der Körper aktiviert und müde gemacht wird. Im Homeoffice also draussen arbeiten.
Nachtmodus:  Viele Geräte haben heute Einstellungen mit reduziertem Blaulicht. Sie helfen, den Organismus am Abend nicht unnötig zu wecken.
Im Bett nur schlafen:  Niemals am gleichen Ort arbeiten wie man schläft. Sonst kommen beim Einschlafen Assoziationen an die Arbeit hoch und man schläft schlecht.
Regelmässigkeit:  Wer immer zur gleichen Zeit zu Bett geht, schläft besser. Die innere Uhr synchronisiert sich dann perfekt mit dem tatsächlichen Tagesablauf.
Licht dimmen:  Weisslicht ist zwar schonender als Blaulicht. Aber es aktiviert den Körper ebenfalls. Darum am Abend nur schwache Lampen verwenden.
Entspannt atmen:  Ruhiges, regelmässiges Atmen hilft beim Einschlafen. Besonders, wenn man sich dabei vorstellt, an seinem Sehnsuchtsort zu sein.