Rektorat der Uni Basel
Neue Vizedirektorin für «People and Culture» an der Uni Basel

Andrea Schenker-Wicki baut das Rektorat der Universität Basel aus und um.

Christian Mensch
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Rektorin Andrea Schenker-Wicki sucht eine Kollegin für die Aufgaben «People and Culture».

Rektorin Andrea Schenker-Wicki sucht eine Kollegin für die Aufgaben «People and Culture».



Nicole Nars-Zimmer (niz) / BLZ

Die Universität Basel erhält eine neue Vizerektorin für «People und Culture». Diesem Anliegen der Rektorin Andrea Schenker-Wicki haben die Universitätsgremien zugestimmt. Die Funktion, die wenn möglich von einer Frau geführt werden soll, wird intern besetzt und sollte ab Herbst funktionsfähig sein.

Gegenüber kritischen Fragen aus der Regenz sagte Schenker-Wicki, Menschen seien für eine Universität das wichtigste, und sie wolle Mitarbeitende nicht «einfach verwalten». Strategisch entspreche die Stelle dem Anliegen, «dem Bereich Diversity und der Weiterentwicklung einer starken universitären Gemeinschaft» das notwendige Gewicht zu verleihen.

Für neue Aufgaben gewappnet

Flankiert wird das Amt von einem «Code of Conduct», in dem Kultur und Werte der Universität formuliert sind. Das Papier enthält keine spektakulären Forderungen, dafür aber verständliche und einforderbare Ansprüche.

Christoph Tschumi, der langjährige Verwaltungsdirektor, will sich beruflich neu orientieren.

Christoph Tschumi, der langjährige Verwaltungsdirektor, will sich beruflich neu orientieren.

BLZ

Ausgangspunkt für die Reorganisation ist die Kündigung des langjährigen Verwaltungsdirektors Christoph Tschumi (53). Seine Stelle wird in die Bereiche «Finanzen» und «Infrastruktur und Betrieb» aufgeteilt. Gesucht ist ein Bauingenieur mit Erfahrung «in der Steuerung eines anspruchsvollen Immobilienportfolios». Mit dem Fachwissen wappnet sich das Rektorat für neue Aufgaben, da die Uni künftig in eigener Regie bauen will. Diese Lehre hat sie aus dem Debakel beim Bau des Biozentrums gezogen.

Mit dem Ausbau des Rektorats soll auch die Belastung der bisherigen Mitglieder reduziert werden. Leiden würden derzeit vor allem nationale und internationale Repräsentationsaufgaben, was der Uni auf Dauer schade. Die Last ist von Schenker-Wicki zum Teil allerdings selbstverschuldet: 2016 reduzierte sie das Rektorat um eine Stelle; sie demonstrierte damit schlanke Spitze und Sparwille.

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