Kandidatur
Raffaela Hanauer und Benjamin van Vulpen wollen ins Co-Präsidium der Basler Grünen

Der bisherige Präsident der Basler Grünen gibt sein Amt ab. Am 23. März wählt die Partei dann ein neues Präsidium. Erste Kandidierende stellen sich auf.

Silvana Schreier
Drucken
Teilen
Raffaela Hanauer und Benjamin van Vulpen: Sie kandidieren für ein Co-Präsidium der Grünen Basel-Stadt.

Raffaela Hanauer und Benjamin van Vulpen: Sie kandidieren für ein Co-Präsidium der Grünen Basel-Stadt.

zvg

Sie politisiert seit fast einem Jahr im Basler Grossen Rat, er leitet den Quartiertreffpunkt Wettstein. Nun wollen sie gemeinsam das neue Co-Präsidium bilden, das die Grünen Basel-Stadt führt. Raffaela Hanauer und Benjamin van Vulpen geben ihre Kandidatur über Twitter bekannt.

Hanauer sagt gegenüber der bz: «Wir beide kennen uns schon lange und haben grosse Lust, uns mehr in die Partei einzubringen.» Van Vulpen schreibt auf Twitter, er fühle sich nach der Einschulung seiner beiden Kinder und mit einer flexiblen Teilzeitstelle bereit für ein grösseres politisches Engagement.

Bisher sind keine anderen Kandidierenden bekannt. Die parteiinterne Findungskommission will keine Angaben dazu machen. Bis zur Mitgliederversammlung am 23. März könnte sich die Lage aber noch ändern. Eine Kampfwahl innerhalb der Basler Grünen ist damit nicht ausgeschlossen.

«Nach den Wahlen ist der Zeitpunkt für einen Wechsel meist günstig»

Der bisherige Parteipräsident und Grossrat Harald Friedl gab Mitte Dezember seinen Rücktritt bekannt. Bereits ein Jahr zuvor habe er seiner Partei angekündigt, nach den Wahlen von 2020 abzutreten. Raffaela Hanauer sagt: «Nach den Wahlen ist es bei Parteien üblich, dass es zu einem Wechsel in der Führung kommt.» Friedls Rücktritt habe aber nichts mit der verlorenen Wahl von Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann zu tun gehabt.

Nichtsdestotrotz: «Die Partei muss über die Bücher und wir als Co-Präsidium würden eine Problemanalyse machen wollen», so Hanauer. Klar sei schon jetzt, die Basler Grünen wollen bei den nächsten Wahlen wieder angreifen – dies hatte die Partei schon vergangenes Jahr mitgeteilt.

Aktuelle Nachrichten