Interpellation
Beton, Bäume und eine Buvette: Mitte-Politiker will Dreirosenbrücke aufwerten

Ein Mitte-Grossrat sieht bei der Brücke noch Potenzial und möchte sie begrünen. In einem politischen Vorstoss fordert er vom Regierungsrat erste Abklärungen dazu.

Elodie Kolb
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Die Dreirosenbrücke: Beton so weit das Auge reicht.

Die Dreirosenbrücke: Beton so weit das Auge reicht.

Nicole Nars-Zimmer Niz / BLZ

Das grosse Betonkonstrukt verbindet das St. Johann mit dem Horburgquartier. Besonders im Sommer aber, ist die Dreirosenbrücke mehr als nur ein Übergang: Durch die Sitzbänke aus Beton die auf gesamter Länge stehen, wurde sie auch vermehrt zum Aufenthaltsort der Baslerinnen und Basler.

«Aber weit und breit nur Beton, alles offen, leer und schattenfrei, keinerlei Grün.» So schreibt es Grossrat Franz-Xavier Leonhardt in einer Interpellation, die der Mitte-Politiker eingereicht hat. Er will die Brücke aufwerten. Und findet: «Sie wäre die ideale Flaniermeile.»

Er fordert den Regierungsrat auf abzuklären, inwiefern die Brücke begrünt werden könne – und ob allenfalls gar eine Buvette über dem Rhein eingerichtet werden könnte. Zudem, ob es bereits Pläne in diese Richtung gebe, um somit allenfalls auch die zwei Parkanlagen auf beiden Seiten der Brücke etwas zu entlasten.

«Einer der schönsten Orte in Basel»

«Ich laufe mit offenen Augen durch Basel und schaue, wo man noch etwas verbessern könnte. Ich fände es toll, wenn man die Dreirosenbrücke beschatten und sie noch mehr zum Aufenthaltsort machen würde», sagt Franz-Xavier Leonhardt auf Anfrage.

«Ich finde sie gerade im Sommer einen der schönsten Orte in Basel, und er hat das Potenzial, dass man ihn bespielt und der Brücke damit etwas mehr Leben gibt.»

Er sei ausserdem unter anderem wegen der Installation von Klaus Littmann auf dem Münsterplatz auf die Idee gekommen, Bäume anzupflanzen, die ganz wenig Wasser brauchen.

Inwiefern sich diese Ideen umsetzen lassen, wird sich wohl mit den Antworten vom Regierungsrat zeigen.

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