Finanzielle Unterstützung
Regierung verschafft Ludotheken Bläsi und St. Johann mehr Zeit für Klärung der Zukunft

Der Verein Robi-Spiel-Aktionen kann die Ludotheken Bläsi und St. Johann nicht mehr finanzieren. Sie stehen kurz vor dem Aus. Mit einer Defizitgarantie will der Regierungsrat dem Verein nun die Möglichkeit geben, im kommenden Jahr eine Lösung zu finden.

Helena Krauser
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Die Ludothek im St.Johann hat rund 1000 Spiele für unterschiedliche Altersgruppen im Angebot.

Die Ludothek im St.Johann hat rund 1000 Spiele für unterschiedliche Altersgruppen im Angebot.

Bild: Kenneth Nars

Die beiden Ludotheken St. Johann und Bläsi stehen kurz vor dem Aus. Bereits im September wandte sich Daniel Jansen, der Präsident des Vereins Robi-Spiel-Aktionen Basel mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit. Die finanzielle Situation ist schlecht. Die Mieten der Ludotheken wurden bereits auf Ende 2021 gekündigt. Nun hat der Regierungsrat beschlossen, den Ludotheken Zeit zu verschaffen.

In einer Mitteilung vom Mittwochvormittag teilt er mit, dass er den Verein Robi-Spiel-Aktionen der die Ludotheken Bläsi und St. Johann betreibt, mit einer Defizitgarantie für das Jahr 2022 unterstützt. Er wolle damit die Möglichkeit schaffen, dass in den kommenden Monaten eine Klärung stattfinden kann, ob und gegebenenfalls wie die Ludotheken Bläsi und St. Johann längerfristig erhalten bleiben können. Damit solle vermieden werden, dass der Verein kurz­fristig die Kündigung sämtlicher Miet- und Arbeitsverträge vollziehen muss.

Trotzdem soll der Verein Drittmittel generieren

Damit nimmt der Regierungsrat auch die politische Forderung auf, die in den beiden Interpel­lationen von Catherine Alioth (LDP) und Melanie Eberhard (SP) sowie einem entsprech­enden Budgetpostulat der beiden Interpellantinnen zum Ausdruck kommt. Den Verein hält die Regierung an, trotz der Defizitgarantie weitere Drittmittel zu generieren.

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