Kulturpreis 2020

Verleihung Kulturpreis Baselland: Niggi Messerli vom Kunsthaus Palazzo erhält den Kulturpreis 2020

Der Kulturpreis des Kantons Basel-Landschaft 2020 geht an Niggi Messerli von der Kunsthalle Palazzo in Liestal. Es ist auch eine Auszeichnung für das engagierte Lebenswerk eines unermüdlichen Kämpfers für die Kultur auf der Landschaft.

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Niggi Messerli ist seit dem Beginn das Gesicht des Kulturhauses Palazzo in Liestal. Er erhält den Kulturpreis für sein Lebenswerk, das für die Förderung von Kultur und Kunstschaffenden ausserordentliche Strahlkraft aufweist.

Vor 40 Jahren erarbeitete er mit drei Freunden ein Konzept für einen autonomen, selbstverwalteten Kulturbetrieb und gründete im alten Postgebäude in Liestal die Kulturhaus Palazzo AG. Als er und seine Weggefährten 1979 das Palazzo für den Mehrspartenbetrieb öffneten, gab es noch keine Konjunktur der «Off Spaces», aber es gab den Drang nach selbstverwaltetem Raum jenseits institutioneller Beglaubigung.

Damit war die Alternativkultur im Baselbiet angekommen. Das Kulturhaus Palazzo lädt seitdem an der Schnittstelle zwischen Oberbaselbiet und städtischer Agglomeration zu einem kulturellen Abstecher ein.

Gleichzeitig mit dem 40-Jahr-Jubiläum findet ein Stabwechsel statt und der Gründer Niggi Messerli übergibt sein Haus in neue Hände, die es weiterentwickeln sollen. Das Palazzo bietet Platz für eine Kunsthalle, das Kino Sputnik und ein Kleintheater; eingemietet sind zudem ein Buchladen, ein indisches Restaurant, Beratungsstellen, Ateliers und eine kleine Moschee.

Der Baselbieter Kulturpreisträger 2020: Niggi Messerli. Bild: Matthias Willi
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Niggi Messerli mit Ehefrau Alexandra Messerli am Filmfestival Cannes.
Niggi Messerli (rechts) an der Vernissage «Zeitgenössische Kunst» aus St. Petersburg im Palazzo. Links der Baselbieter alt Regierungsrat Urs Wüthrich (SP).
Niggi Messerli an der Performance von Bruno Jakob.
Niggi Messerli mit dem Verwaltungsrat des Kulturhaus Palazzo (v.l. Niggi Messerli, Christian Schweizer, Niggi Lehmann, Peter Jakob)2014...
... und mit dem Verwaltungsrat des Palazzo 2019.

Der Baselbieter Kulturpreisträger 2020: Niggi Messerli. Bild: Matthias Willi

Zur Verfügung gestellt
Die drei Kulturpreisträger: Hauptpreisträger Niggi Messerli (Mitte) mit Musikpreisträgerin La Nefera (links) und Spartenpreisträgerin Cornelia Huber (rechts).
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Die Gruppe mit Blumensträussen und der Baselbieter Kulturdirektorin Monica Gschwind (unten rechts). v.l.n.r. Michael Huber, La Nefera, Niggi Messerli, Tabitha Schuler, Monica Gschwind, Cornelia Huber, Hansjörg Betschart und Dominique Mollet.
Blick hinter die Kulissen: Die Abteilung kulturelles.bl hatte alle Hände voll zu tun: Preisträgerin Cornelia Huber mit Moritz Willenegger von der Smartec AG.
So gehts in Zeiten von Corona: Alles digital.
Das Resultat war eine professionelle Video- und Online-Produktion der Kulturpreisverleihung im Baselbiet.
Der Apéro: Dominique Mollet und Tabitha Schuler vom Kulturrat Baselland.
Der Apéro: Hansjörg Betschart und Michael Huber vom Kulturrat Baselland.
Der Apéro: La Nefera mit Gästen und Alain Schnetz vom RFV Basel.
Der Apéro: Esther Roth, Kulturbeauftragte des Kantons Basel-Landschaft, mit Markus Merz von der Holdenweid.
Der Apéro: Monica Gschwind und La Nefera .
Der Apéro: Moderatorin Hanna Girard und Alain Schnetz vom RFV Basel.

Die drei Kulturpreisträger: Hauptpreisträger Niggi Messerli (Mitte) mit Musikpreisträgerin La Nefera (links) und Spartenpreisträgerin Cornelia Huber (rechts).

Zur Verfügung gestellt

Kulturpreis BL: Dieses Jahr digital am Mittwoch, Donnerstag und Freitag

Der Baselbieter Kulturpreis wird dieses Jahr ohne Event, dafür digital und online verliehen – wegen der Coronasituation. Die bz begleitet die Preisvergabe in dieser Form:

Die Bekanntgaben erfolgen über drei Tage jeweils um:

Mittwoch, 5. August, 12 Uhr:
Förderpreis Musik an La Nefera

Donnerstag, 6. August, 12 Uhr:
Spartenpreis Kulturelle Impulsprojekte an Cornelia Huber

Freitag, 7. August, 12 Uhr:
Verleihung Hauptpreis

In der Printausgabe der bz erscheint tags darauf eine entsprechende Würdigung beziehungsweise Besprechung, also in den Ausgaben vom Donnerstag, 6. August, bis und mit Samstag, 8. August.