Projekt «Jupiter»
Im zweiten Anlauf steht der Plan für die Grossüberbauung in Reinach

Der Weg war lang, doch nun ist es vollbracht. Die Gemeinde Reinach hat die Baupläne für das Projekt «Jupiter» vorgestellt, das auf dem Areal neben der International School Basel und der Tramhaltestelle Reinacherhof umgesetzt werden soll.

Maximilian Karl Fankhauser
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Der Modell Quartierplanung «Jupiter» aus dem Planungsbericht.

Der Modell Quartierplanung «Jupiter» aus dem Planungsbericht.

Visualisierung: Gemeinde Reinach

Noch im Jahr 2017 entschied sich die Reinacher Stimmbevölkerung mit einem Nein-Anteil von 52,4 Prozent gegen den Quartierplan «Jupiterstrasse II». Zu hoch seien die geplanten Gebäude damals gewesen, argumentierte die Gegnerseite. Auch die Überlastung der öffentlichen Verkehrsmittel war ein Thema. Da das Baugebiet gerade neben der Tramhaltestelle liegt, befürchtete man überfüllte Trams.

Doch bei diesen Themen ist man sich in der Zwischenzeit einig geworden. Dies hängt auch damit zusammen, dass für die Erstellung des neuen Quartierplanes eine Taskforce ins Leben gerufen wurde, bestehend aus der Grundeigentümerin Werner Sutter Architekt AG, Vertretern des Referendumskomitees und des Quartiervereins Reinach Nord sowie Naturschützern.

Um dieses Stück Land geht es.

Um dieses Stück Land geht es.

Screenshot: Google Maps

Im Mai 2019 wurde der Quartierplan vom Reinacher Einwohnerrat einstimmig verabschiedet. Die Anzahl der Wohnungen ist zwar von 89 auf 97 gestiegen, in der Höhe wurden die Bauten jedoch von neun auf fünf Stöcke reduziert. Insgesamt sind sieben Gebäude geplant.

Schon bei der Präsentation des neuen Quartierplans im Mai 2019 sagte Irene Maag vom Referendumskomitee, dass man keine weitere Volksabstimmung anstreben werde. Aber Achtung: Einsprachen gegen die Baubewilligung sind natürlich noch immer möglich.

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