FC Basel
Ohne Mohamed Elneny, dafür mit grossem Selbstvertrauen gegen Luzern

Morgen empfängt der FC Basel um 20.30 Uhr den FC Luzern zu seinem zweitletzten Heimspiel der Saison. Murat Yakin und seine Spieler freuen sicgh auf die Partie. Und der Coach verspricht, an die gute Leistung gegen St. gallen anknüpfen zu wollen.

Céline Feller
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Mohamed Elneny (links) muss gegen Luzern eine Gelbsperre absitzen.

Mohamed Elneny (links) muss gegen Luzern eine Gelbsperre absitzen.

Keystone

Die letzten beiden Partien hat der FC Basel gegen Luzern für sich entscheiden können. Morgen kommen die Innerschweizer zu einem – für beide Teams – weigweisenden Spiel ins Joggeli (Anpfiff um 20.30 Uhr). Für die Basler geht es um wichtige Punkte im Meisterennen, für Luzern um das erreichen ihrer Saisonziele.

Doch auch wenn der FCB in den vergangenen Partien siegreich war, einfach wird es nicht. «Carlos (Bernegger, Trainer des FC Luzern, Anm. d. Red.) wird die Spieler heiss machen», so FCB Coach Murat Yakin. «Wir haben gegen Luzern imer Mühe bekundet. Sie sind im Spiel gegen den Ball sehr gut, dort sehe ich ihre Stärken.»

Für den Fall, dass Luzern aber nicht defensiv, sondern offensiv arbeitet, hat Yakin auch schon eine Lösung parat: ein eingespieltes System nämlich. Bereits beim 3-0-Erfolg über St. Gallen vom Sonntag funktionierte das 3-4-3 tadellos. Yakin sieht deshalb auch keinen Grund, sein System anzupassen. «Wir sind mit der Dreierkette viel flexibler und das Gleichgewicht zwischen Offensive und Defensive ist besser.»

Es spricht also viel für eine – unveränderte – Dreierkette (Schär, Suchy, Sauro). Verändern wird er hingegen das Personal im zentralen Mittelfeld: Mit Fabian Frei und Geoffroy Serey Die kehren zwei Akteure zurück, die gegen St. Gallen noch aufgrund von Gelbsperren zuschauen mussten. Mohamed Elneny muss hingegen passen, weil er am Sonntag seine vierte gelbe Karte geholt hat.

Mit der Rückkehr von Frei und Serey Die wird folglich einer der beiden Südamerikaner Matías Delgado und Marcelo Diaz weichen und den Platz auf der Bank einnehmen müssen. Wer von beiden es sein wird, will Yakin aber noch nicht verraten: «Diese Entscheidung ist noch offen. Wir wollen dem Gegner ja auch nicht schon alles im Vornherein verraten,» sagt Yakin schmunzelnd.

Ebenfalls noch offen ist, ob Captain Marco Streller wirklich spielen wird. Yakin: «Wir wollen nichts riskieren. Es hat aber gut ausgesehen im Training. Im Zweifelsfalle soll er aber lieber in den letzten drei Spielen der Saison ganz fit sein.» Ganz sicher fehlen wird Taulant Xhaka, der noch immer an einer Zerrung am Oberschenkel laboriert.

Grosses Selbstvertrauen, grosse Kulisse

Für das zweitletzte Heimspiel der Saison sind Stand heute bereits 25'800 Tickets verkauft. Mit der Rückkehr von Alex Frei und Carlos Bernegger und dem vorentscheidenden Charakter des Spiels bietet sich den Fans eine tolle Affiche. Und die Anhänger dürfen sich auf ein tolles Spiel freuen: «Wir gehen mit sehr viel Selbstvertrauen in das Spiel. Die Spieler freuen sich alle und wir wollen dort weitermachen, wo wir gegen St. Gallen aufgehört haben», verspricht Yakin.

Ist die im Spiel gegen St. Gallen schon gute Effizienz morgen gegen den FCL noch etwas besser, können sich die Fans auf ein tolles Spiel freuen. Und auf drei weitere, wichtige Punkte im Saisonendspurt.

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