Skiclub Reigoldswil

Nicht der Schnee, sondern Corona ist das Problem

Ein einmaliger Anlass, der für den 14. November geplant gewesen wäre, fällt – wie viele andere Veranstaltungen auch – der Coronapandemie zum Opfer: das Parallel-Skirennen in Reigoldswil. Dieses hätte auf Schnee vom Eisabrieb von Kunsteisbahnen ausgetragen werden sollen.

Simon Tschopp
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Skiclub Reigoldswil muss sein Skirennen verschieben.

Skiclub Reigoldswil muss sein Skirennen verschieben.

Skiclub Reigoldswil

Der Skiclub (SC) Reigoldswil als Organisator hat das Rennen bereits Mitte Juli abgesagt. Danach hat man laut Vereinspräsidentin Fabienne Ballmer immer wieder darüber diskutiert, den Event doch auszutragen oder doch eher nicht. «Die Situation hat sich laufend geändert. Es war ein Hin und Her.» Wegen der neusten Corona-Entwicklung war der Entscheid klug, schon im Sommer auf den Wettkampf zu verzichten. Denn bereits ab Ende August/Anfang September hätte man den Schnee von den Kunsteisbahnen in Laufen und Sissach zurückhalten müssen, was Kosten verursacht hätte.

Die Veranstalter hatten auch die Idee, mit Swiss Ski zusammenzuspannen, sodass die Piste länger hätte benutzt werden können. «Aber auch Swiss Ski teilte uns mit, dass bis Ende Jahr wahrscheinlich nicht viel laufe», berichtet Fabienne Ballmer. Vorgesehen war zudem ein Parlamentarier-Rennen. Möglich ist, dass Politiker ans Wasserfallen-Derby in Sörenberg vom nächsten März eingeladen werden.

Klar ist, dass das Parallel-Skirennen in Reigoldswil irgendeinmal durchgeführt wird. Nachdem zuerst ein Termin im April 2021 ins Auge gefasst worden war, einigte man sich auf den 13. November des kommenden Jahres. Der SC Reigoldswil, der heuer sein 75-Jahr-Jubiläum feiert, hat noch weitere Anlässe abgesagt: die Generalversammlung und für die Bevölkerung eine Präsentation des Films über die Geschichte des Vereins.

«Wir hätten so gerne gefeiert, was jetzt leider nicht möglich ist», sagt Ballmer. Die Unsicherheit mache das Planen nicht einfach.