Waldschäden

Nach Trockenschäden: Der Hardwald in Muttenz ist mit Auflagen wieder betretbar

Die polizeiliche Sperrung des Hardwaldes in Muttenz wird aufgehoben. Der Wald ist ab 1. April wieder betretbar, dies jedoch unter Auflagen: Befestigte Wege dürfen nicht verlassen werden.

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Der Hardwald in Muttenz darf ab 1. April unter Auflagen wieder betreten werden.

Der Hardwald in Muttenz darf ab 1. April unter Auflagen wieder betreten werden.

zvg/Christian Kleiber

Wegen massiven Trockenschäden und den damit verbundenen Gefahren für Besucherinnen und Besucher war der Hardwald im Osten Basels letztes Jahr in zwei Schritten gesperrt worden. Der auf Boden von Birsfelden gelegene kleinere Teil des Waldes ist seit Ende Juli 2019 wieder betretbar. Ab Mittwoch ist auch der weitaus grössere Teil des Waldes auf dem Territorium von Muttenz wieder zugänglich.

Betreten werden dürfe der Wald jedoch nur unter Auflagen, hielten die Bürgergemeinde der Stadt Basel als Waldbesitzerin und die Einwohnergemeinde Muttenz in einer Mitteilung vom Montag fest. Das Betreten des Waldes erfolge auf eigene Verantwortung, und es sei nicht erlaubt, die befestigten Wege zu verlassen

Einzige Ausnahme von dieser Wegpflicht ist das Erholungsgebiet zwischen Tramschlaufe und Waldhausstrasse. Dort können auch die Finnenbahn und der Vita Parcours wieder genutzt werden.

Der Trockenheit der letzten Jahre zum Opfer gefallen sind im Hardwald zwischen 6000 und 8000 Bäume. Die bevorstehende Öffnung erforderte umfangreiche Holzschlag-Arbeiten. Gemäss Communiqué wurde jedoch in verschiedenen Gebieten noch nichts unternommen, weshalb dort nach wie vor ein erhöhtes Risiko bestehe.

Derzeit diskutieren die Bürgergemeinde der Stadt Basel, die Einwohnergemeinde Muttenz und der Kanton Basel-Landschaft über die künftige Nutzung des Waldes. Bis darüber Klarheit herrscht, müssen im Gebiet östlich der Waldhausstrasse respektive südlich der Rheinfelderstrasse sämtliche Bänke und Grillstellen entfernt werden.