Fussball
Nach Nichtangriffspakt: Die FCB-Spieler in der Einzelkritik

Sommer top, Delgado Flop. Die Offensiv-Abteilung war gestern alles andere als das Prunkstück der Basler. Der FCB hat sich immerhin eine gute Ausgangslage für das Weiterkommen geschaffen. Gegner wird dort wohl Red Bull Salzburg sein.

Drucken
Yann Sommer erhält Note 5: So viele Rückpässe hat er selten erhalten, somit forderte ihn das eigene Team mehr als das gegnerische. Dank seiner Glanzparade gegen Radi ist er der beste Spieler in diesem Match.
14 Bilder
Gaston Sauro erhält Note 4,5: Während er zu Beginn noch erfolglose Zweikämpfe führte und früh verwarnt wurde, steigerte er sich im Verlauf des Spiels.
Marek Suchy erhält Note 4,5: Der Abwehrchef liess nichts anbrennen und leistete gute Arbeit in der Dreierabwehr.
Arlind Ajeti erhälrt Note 4,5: Nur in einer Szene war er nicht ganz auf der Höhe. Ansonsten hält er die Abwehr zusammen.
Philipp Degen erhält Note 4,5: Er hielt sich zu lange zurück, erst spät wurde er offensiver. Am Schluss war er vor allem defensiv präsent.
Geoffroy Serey Die erhält Note 4: Er zeichnete durch viel Klein-Klein-Spiel aus. Doch seine langen Bälle gelangen ihm nicht.
Behrang Safari erhält Note 4: Obwohl ihm das Stellungsspiel nicht immer gelingen wollte, erbrachte er eine solide Leistung. Offensiv konnte er allerdings nichts bewirken.
Taulant Xhaka erhält Note 4: Er zeigte viel Initiative, doch seine Aktionen gelangen ihm nicht immer.
Die Spieler des FC Basels in der Einzelkritik
Matias Delgado erhält Note 2,5: In diesem Spiel, das sein 50. Europacupspiel war, gelang ihm nichts.
Giovanni Sio erhält Note 3: Der Stürmer war isoliert und fand keine Bindung zum Spiel. Auch für einen Torabschluss reichte es nicht.
Fabian Frei erhält Note 4,5: Obwohl er erst spät eingewechselt wurde, erarbeitete er einen Freistoss für den FCB, der die gefährlichste Aktion des Spiels war.
Valentin Stocker wird nicht benotet: Nur 11 Minuten war er auf dem Platz und sorgte lediglich für eine gefährliche Szene.
Marcelo Diaz wird nicht benotet: Er war zu kurz auf dem Platz, um bewertet zu werden. Hier sieht man ihn im Abschlusstraining vor dem Europacupspiel in Tel Aviv.

Yann Sommer erhält Note 5: So viele Rückpässe hat er selten erhalten, somit forderte ihn das eigene Team mehr als das gegnerische. Dank seiner Glanzparade gegen Radi ist er der beste Spieler in diesem Match.

Keystone

Tor- und trostlos war das gestrige Hinspiel der Sechzehntelfinals in der Europa League zwischen dem FC Basel und Maccabi Tel Aviv. Weder von den Israelis noch vom Schweizer Meister ging zwingende Torgefahr aus. Man hatte den Eindruck, die beiden Trainer Murat Yakin und Paulo Sousa hätten sich vor Anpfiff auf einen Nichtangriffspakt geeinigt.

Dementsprechend fallen auch die Einzelkritiken der FCB-Spieler aus. Je offensiver der Akteur, desto schlechter die Bewertung. Aber lesen Sie in der Bildergalerie selbst, wie gut sich die B-Elf geschlagen hat.

Spitzenspiel im Hinterkopf

Dass Yakin mit Valentin Stocker, Fabian Frei, Kay Voser und Marcelo Diaz gegen Maccabi gleich vier Stammkräfte schonte, ist wohl auf das am Sonntag anstehende Spitzenspiel gegen GC (16.00 Uhr) zurück zu führen. Der Fokus der Basler liegt in dieser Saison kalr auf der Super League, denn der Meister der diesjährigen Kampagne qualifiziert sich automatisch für die Champions League und sichert sich damit zirka 20 Millionen Franken.

Salzburg legt vor

Nützt der FCB die gute Ausgangslage aus dem gestrigen Hinspiel, wartet dort wohl wider Erwartens Red Bull Salzburg, und nicht Ajax Amsterdam. Die Österreicher fegten die Hölländer in der Amsterdam Arena gleich mit 3:0 vom Platz und stehen mit den drei Auswärtstoren schon so gut wie in den Achtelfinals. (cfe)

Aktuelle Nachrichten