Abstimmung
Die Medien stehen sich in Tschoppenhof auf den Füssen

Schweizer Fernsehen, 20 Minuten, Radio Energy, bz und etliche andere Medien mehr – alle zog es heute nach Liedertswil, im Volksmund Tschoppenhof genannt. Gesucht werden jene 4 Personen, die ein Ja zur Fusion in die Urne legten.

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Die Medien belagern Tschoppenhof.

Die Medien belagern Tschoppenhof.

Nicole Nars-Zimmer

Was zur grotesken Situation führte, dass das kleine Oberbaselbieter Dorf am Tag nach der denkwürdigen Fusionsabstimmung zwar nicht von den gefürchteten Baslern, sondern unter anderem von Zürchern überschwemmt wurde. Und wehe, ein Tschoppenhöfer wagte sich auf die Strasse. Sofort wurde er in Beschlag genommen, denn in der 168-Seelen-Gemeinde hat das grosse Suchen nach jenen vier Personen begonnen, die ein Ja zur Fusion in die Urne legten. Aussenseiter sind gefragt und nirgends sonst im Kanton waren die Fusionsbefürworter gestern derart in der Minderheit wie in Tschoppenhof: 95,74 Prozent lehnten dort ein Zusammengehen von Baselland und Basel-Stadt ab.

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