Stadtentwicklung

Swiss Life will Basler Entwicklungsgebiet Klybeck beleben

Swiss Life will ihr Areal auf dem Entwicklungsgebiet Klybeck in Basel bereits vor der konkreten Transformation beleben. In einem ersten Schritt schreibt sie einen Ideenwettbewerb für einen stillgelegten Kiosk an der Klybeckstrasse aus.

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Das ehemals von der Chemieindustrie genutze Klybeck-Areal in Basel soll zum neuen Stadtquartier transformiert werden.

Das ehemals von der Chemieindustrie genutze Klybeck-Areal in Basel soll zum neuen Stadtquartier transformiert werden.

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Swiss Life hatte im vergangenen Sommer den Arealteil der BASF gekauft und bereits mit dem Rückbau von ehemaligen Produktionsanlagen des Chemiekonzerns begonnen. Das von Novartis nicht mehr benötigte Gebiet ging im Mai 2019 an die Central Real Estate Basel AG.

Mit einem Tag der offenen Pforte möchte Swiss Life am Samstag, 10. Oktober, ein Zeichen für eine schrittweise Teilöffnung des Areals setzen, das einem längerfristigen Transformationsprozess zu einem neuen Stadtquartier unterworfen ist. Sie will im Kontakt mit der Bevölkerung Impulse für Initialprojekte zur Belebung ihres «KLYBEQ» getauften Areals aufnehmen, wie Swiss Life am Freitag mitteilte.

Zwischennutzungen zur Belebung

Konkret will Swiss Life nach eigenen Angaben den Betrieb eines stillgelegten Kiosks an der Kreuzung zwischen Klybeck-, Maurer- und Gärtnerstrasse, auf der dereinst der zentrale neue Quartierplatz entstehen soll, ausschreiben. Gesucht würden Bespielungsideen mit öffentlichem Charakter. Miete werde keine verlangt, schreibt das Versicherungsunternehmen. Bis Ende November würden Bewerbungen entgegengenommen.

Der Kiosk wird nicht das erste Zwischennutzungsprojekt auf dem ehemaligen Industrieareal sein. Bereits unter der Vorbesitzerin BASF sind an Nordwestspitze des Entwicklungsgebiet Zwischennutzungsprojekte wie der Club Humbug, der Werkraum Klybeck und eine Halle für den trendigen Nischensport Padel entstanden.