Archäologie

Pforte an der Rittergasse führt in den Untergrund des Münsterhügels

Früher ein Schutz für die Siedlung, heute eine Attraktion und Teil des Pausenhofs. Die römischen Mauern der spätkeltischen Siedlung auf dem Münsterhügel werden neu inszeniert.

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Murus Gallicus: Pausenhof und Touristenattraktion.

Murus Gallicus: Pausenhof und Touristenattraktion.

Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt

Vor etwas mehr als 2000 Jahren entstand auf dem Münsterhügel ein neues spätkeltisches Siedlungszentrum. Es wurde mit einem rund sechs Meter hohen Wall und einem breiten Graben befestigt – einem «Murus Gallicus». Neben dem Schulhaus Rittergasse liegen im Untergrund Überreste des Walls. Es handelt sich um archäologische Funde von nationaler Bedeutung.

Diese neue Kombination von Archäologischer Informationsstelle und Nutzung des Areals als Pausenplatz erfordert eine neue Konzeption der Informationsstelle. Deshalb wurden Planerteams eingeladen, um ein neues Miteinander zu konzipieren und eine zeitgemässe Informationsvermittlung für die Fundstelle aufzuzeigen.

Eine Jury hat einstimmig das Projekt «Orbis Alius» vom Lost Architekten (Basel) und Studio MC (Darmstadt) als Sieger erkoren und zur Weiterbearbeitung empfohlen. Im Anschluss an den Wettbewerb startet die konkrete Planung des Projekts. Es ist vorgesehen, dass der Regierungsrat im kommenden Jahr über den Ratschlag zur Ausgabenbewilligung zuhanden des Grossen Rats entscheidet.