Firmensport

Peinlich: Amateurfussballer blamieren das Erziehungsdepartement

Bei einem Amateurfussballspiel zwischen zwei Firmensportclubs auf der Sportanlage Pfaffenholz kam es am Montag zu üblen Streitereien. Sogar die Polizei musste eingreifen.

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Die Mitglieder des Firmensportvereins nahmen das Turnier ein bisschen zu ernst. (Symbolbild)

Die Mitglieder des Firmensportvereins nahmen das Turnier ein bisschen zu ernst. (Symbolbild)

Aargauer Zeitung

Die Geschichte ist hochnotpeinlich: Amateurfussballer des SC Erziehungsdepartement haben sich anlässlich einer Partie gegen einen anderen Firmensportclub, den FC Servi Medical, völlig daneben benommen. Nach einem Zwischenfall auf dem Feld kam es zu einer Auseinandersetzung, die so weit eskalierte, dass der Schiedsrichter die Partie abbrach.

Damit nicht genug, die französische Polizei wurde auf die Sportanlage Pfaffenholz aufgeboten, wo das Spiel stattfand, um die Streithähne zu beruhigen. Die Schmonzette, die die «Basler Zeitung» am Mittwoch publik machte, wurde von der Boulevardpresse gerne aufgenommen und national verbreitet. Was wiederum dazu führte, dass sich der Sprecher des Erziehungsdepartementes, Simon Thiriet, per Mail an die Medien wandte und bat, man solle ihn doch kontaktieren, bevor man den Interpretationsspielraum voll ausnutze.

«Der Schiedsrichterrapport liegt noch nicht vor», sagt Thiriet der bz. Darum sei noch nicht klar, ob es zu Tätlichkeiten ausserhalb des Spiels oder gegen den Schiedsrichter gekommen sei. Die Angelegenheit sei peinlich, bedauernswert und nicht zu tolerieren. Das Erziehungsdepartement hat bis zum 30. März Zeit, eine Stellungnahme an die Liga abzugeben, die danach über Sanktionen entscheiden wird. (dre)