Gesundheitsmarsch
Klatschen allein reicht nicht: Basler Gesundheitspersonal fordert bessere Arbeitsbedingungen

Vom 26. bis 30 Oktober werden in der ganzen Schweiz symbolische Aktionen statt. Der Grund: Das Gesundheitspersonal fordert bessere Arbeitsbedingungen sowie eine Aufwertung der Gesundheitsberufe für ein gutes öffentliches Gesundheitssystem. Basel unterstützt die Aktion mit einem Gesundheitsmarsch.

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Diesen Frühling wurde das Personal offiziell als systemrelevant erklärt. Die Debatte um die notwendigen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen wurde in die Öffentlichkeit getragen. Doch ausser der Klatsch-Aktion auf den Balkonen ist nichts passiert.

Unterstützt vom Berufsverband SBK und den Gewerkschaften Syna sowie VPOD wurde deshalb heute der Gesundheitsmarsch organisiert. Selbstverständlich unter striktem Schutzkonzept und Maskentragpflicht. Um 16.45 Uhr versammelte sich das Gesundheitspersonal, um 17 Uhr ging der Marsch los: vom DeWette Park über die Elisabethenstrasse via Freie Strasse bis zum Marktplatz.

Vor dem Rathaus wurde geklatscht. Ein ironischer Applaus für die Politik und den fehlenden Willen, bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen, schreiben die Organisatoren. Danach ging spazierte das Personal über die Mittlere Brücke zum Claraplatz.

Am Dienstag ging das Pflegepersonal auf die Strasse.
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Sie fordern bessere Arbeitsbedingungen und mehr Wertschätzung für Gesundheitsberufe.
Für alle Beteiligten galt Maskenpflicht.
Zum Schutzkonzept gehörte auch, dass die Kundgebung in einer Einerkolonne stattfand.
Vor dem Rathaus wurde geklatscht für die Ironie der Politik.
Im Frühling wurde noch fürs Gesundheitspersonal geklatscht, doch seither ist nichts mehr passiert.
Mit Plakaten machen die Pflegekräfte auf ihre Anliegen aufmerksam.

Am Dienstag ging das Pflegepersonal auf die Strasse.

Kenneth Nars

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