Polizeieinsatz

Im dümmsten Moment: Security wollte Sicherheit an der Baselworld mit Bombenattrappe testen

Wegen einer Sprengstoffattrappe ist es am Dienstag an der Baselworld zu einem Polizeieinsatz gekommen. Drei Angestellte eines ausländischen Security-Unternehmens wurden festgenommen. Sie wollten mit dem angeblichen Sprengsatz das Sicherheitsdispositiv an einem Stand testen.

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Die ausländische Security wollte die Sicherheit an der Baselworld prüfen und legte eine Bombenattrappe an einen Stand.

Die ausländische Security wollte die Sicherheit an der Baselworld prüfen und legte eine Bombenattrappe an einen Stand.

Andreas Toggweiler

Zum Vorfall kam es an der Weltmesse für Uhren und Schmuck kurz nach 15 Uhr, wie die Basler Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Ohne zuvor Polizei und Messeleitung über den Sicherheitstest ins Bild zu setzen, deponierte eine Mitarbeiterin der Sicherheitsfirma den vermeintlichen Sprengsatz bei einem Stand und rief, dass es sich um eine Bombe handle.

Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft kam es zunächst zu einem kleinen Tumult und vereinzelte Leute rannten davon. Panik sei aber nicht ausgebrochen, zumal die Polizei nach kurzer Zeit mit mehreren Beamten in der Halle 3 vor Ort gewesen sei. Die Ausstellungshalle musste aber nicht evakuiert werden.

Bei den drei festgenommenen Mitarbeitenden der Sicherheitsfirma handelt es sich um zwei Israeli im Alter von 36 und 39 Jahren und eine 25-jährige Russin. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Schreckung der Bevölkerung eingeleitet.

Seine Aktion an der Baselworld begründete das Trio nach Angaben der Staatsanwaltschaft mit den Anschlägen von Brüssel. Die Attrappe habe sehr echt ausgesehen, sagte der Sprecher.