Basel

Im Bachletten-Quartier müssen Parkplätze Unterflur-Containern weichen

Im kommenden Jahr soll im Bachletten-Quartier ein Pilotversuch mit Unterflurcontainern starten. Jetzt steht fest, wo die neuen Behälter hinkommen.

Benjamin Wieland
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Im Erlenmatt-Quartier üblich, probeweise bald auch im Bachletten: Unterflurcontainer.

Im Erlenmatt-Quartier üblich, probeweise bald auch im Bachletten: Unterflurcontainer.

Nicole Nars-Zimmer

Wie das Basler Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) gestern Freitag mitteilte, sind 29 Standorte vorgesehen. Sie seien, heisst es in der Mitteilung, «bevorzugt an Kreuzungen und in der Nähe von Alltagszielen wie Einkaufsläden oder Haltestellen vorgesehen».

Zwischen den Haushalten und dem jeweils nächsten Container lägen in der Regel weniger als 100 Meter Luftlinie. «Lediglich bei 23 Liegenschaften beträgt sie zwischen 100 und 120 Metern, und bei drei Liegenschaften zwischen 120 und 150 Metern.» Auf der Strasse sehe man von den Sammelstationen lediglich die Einwurfsäule, wegen des Deckels würde kaum Geruch entstehen – im Gegensatz zu heute, wo die Bebbi-Säcke zweimal pro Woche aufs Trottoir gestellt werden müssen.

Wegen der Unterflurcontainer fallen im Bachletten insgesamt 22 Parkplätze weg. Das sei im «dicht bebauten Quartier» nicht anders möglich, schreibt das BVD. Der Pilotversuch solle ein Jahr dauern und startet laut Mitteilung voraussichtlich 2021. Die Standorte sind ab heute im Kantonsblatt publiziert.

Das sind die vorgesehenen Standorte für den einjährigen Pilotversuch mit Unterfluhr-Containern im Bachletten-Quartier, der 2021 starten soll.

Das sind die vorgesehenen Standorte für den einjährigen Pilotversuch mit Unterfluhr-Containern im Bachletten-Quartier, der 2021 starten soll.

Basel-Stadt

Unterflurcontainer gibt es in Basel bereits seit Längerem im Erlenmattquartier. Der Kanton wollte die Lösung in der Hälfte der Stadt einführen. Dagegen sprach sich 2015 jedoch die Stimmbevölkerung aus. Trotzdem bewilligte der Grosse Rat im vergangenes Jahr 1,72 Millionen Franken für den Versuch. Neben Bebbi-Säcken können die Quartierbewohnerinnen und -bewohner neu auch Säcke mit Bioabfall unterirdisch entsorgen.