Zoo Basel

Diese Bilder zeigen, wie sich die Zolli-Tiere vor der Kälte schützen

Während wir uns in die warmen Wintermäntel kuscheln oder unter die flauschige Bettdecke verkriechen, sind die Tiere im Zolli den kalten Temperaturen ausgesetzt. Aber diese wissen sich zu helfen.

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Wenn die ersten kalten Tage kommen, sind die meisten Tiere im Zoo Basel gut darauf vorbereitet.
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Manche Tiere im Zoo Basel trotzen mit Winterspeck oder Winterfell den kalten Temperaturen. Bei Seelöwen befindet sich die Isolationsschicht nicht auf, sondern unter der Haut.
Tiere der Tropen wie Okapis ...
... und Zwergflusspferde sind weniger gut auf Kälte eingerichtet und verbringen frostige Tage im geheizten Stall.
Ganz anders die Schneeleoparden: Eisige Kälte lieben sie geradezu und besonders gerne tummeln sie sich bei Schnee auf der Aussenanlage.
Dickes Fell und geheizte Ställe: So sind die Zolli-Tiere für den Winter gewappnet
Selbst die aus Sumatra stammenden Orang-Utans sind im Winter gerne draussen. Sie bauen sich dann ein kuschliges Nest aus Holzwolle und decken sich mit Jutesäcken zu.
Somali-Wildesel stammen aus dem nordöstlichen Afrika und ertragen dort härteste Klimabedingungen und Temperaturen bis zu 50 Grad. Im Zoo Basel stört sie auch Kälte nicht allzu sehr.
Bisons und Rentieren kann klirrende Kälte gar nichts anhaben. Ihr luftiges Sommerfell wandelt sich im Herbst zu einem warmen Winterpelz.
Die Schafe im Kinderzoo müssen dank ihrem Zottelpelz ebenfalls nicht frieren.
Ein harter Winter bringt noch andere Herausforderungen mit sich: In langen Kälteperioden frieren im Zolli die Gewässer zu. Damit die Rentiere nicht über den Wassergraben aus dem Gehege spazieren, muss das Eis dann weg gepickelt werden.
Im Flamingoweiher hält eine eingebaute Belüftung das Wasser in Bewegung. So können die Vögel im offenen Wasser bleiben, ohne dass ihnen die Füsse einfrieren.

Wenn die ersten kalten Tage kommen, sind die meisten Tiere im Zoo Basel gut darauf vorbereitet.

zvg/Zoo Basel

Wenn die ersten kalten Tage kommen, sind die meisten Tiere im Basler Zolli gut darauf vorbereitet. Einige trotzen mit Winterspeck oder Winterfell den kalten Temperaturen. Tiere der Tropen wie Okapis und Zwergflusspferde sind weniger gut auf Kälte eingerichtet und verbringen frostige Tage im geheizten Stall.

Ganz anders die Schneeleoparden. Sie lieben die eisige Kälte und besonders gerne tummeln sie sich bei Schnee auf der Aussenanlage.

Kälte? Kein Problem!

Die meisten Säugetiere kommen mit Kälte sehr gut klar. Auch in Wüsten oder Savannen sinken die Temperaturen hin und wieder auf null Grad, und so kommen auch Tiere aus wärmeren Regionen mit unserem Klima zurecht.

Selbst die aus Sumatra stammenden Orang-Utans sind im Winter gerne draussen. Sie bauen sich dann ein kuschliges Nest aus Holzwolle und decken sich mit Jutesäcken zu. Ihr dichtes Fell wirkt in ihrer feuchtwarmen Heimat wie ein Regenschutz, hier hält es sie auch im Winter warm.

Somali-Wildesel stammen aus dem nordöstlichen Afrika und ertragen dort härteste Klimabedingungen und Temperaturen bis zu 50 Grad. Im Zoo stört sie auch Kälte nicht allzu sehr. Ihr Fell wird im Winter etwas dichter, und gegen eine allzu kühle Brise hilft eine dicke Schicht Stroh, die die Tierpfleger in den Unterstand streuen. Nur wenn es bitter kalt, ist, bleiben die Esel im Stall.

Multifunktions - Outfit

Bisons und Rentieren kann klirrende Kälte gar nichts anhaben. Ihr luftiges Sommerfell wandelt sich im Herbst zu einem warmen Winterpelz. Der Anteil an dichter, flauschiger Unterwolle nimmt dann stark zu. Vergleichbar ist die Kombination von isolierender Unterwolle und den wasserabweisenden Deckhaaren mit dem Zwiebelprinzip von Outdoor-Bekleidung.

Die Schafe im Kinderzoo müssen dank ihrem Zottelpelz ebenfalls nicht frieren. Der Mensch hat ihnen durch gezielte Zuchtwahl ein so dichtes Fell beschert, dass ein natürlicher Fellwechsel kaum mehr möglich ist und die Schafe im Frühling geschoren werden müssen.

Bei Seelöwen befindet sich die Isolationsschicht nicht auf, sondern unter der Haut: Eine dicke Fettschicht, die «Blubber» genannt wird, wärmt sie. Im Herbst bekommen Seelöwen so richtig Appetit und der Blubber wird auf die kalten Tage nochmals einiges dicker.

Ein harter Winter bringt noch andere Herausforderungen mit sich: In langen Kälteperioden frieren im Zolli die Gewässer zu. Damit die Rentiere nicht über den Wassergraben aus dem Gehege spazieren, muss das Eis dann weggepickelt werden.

Im Flamingoweiher hält eine eingebaute Belüftung das Wasser in Bewegung. So können die Vögel im offenen Wasser bleiben, ohne dass ihnen die Füsse einfrieren. Und wenn nötig, steht auch für sie ein warmer Stall bereit.