Jubiläum
Das Jugendkulturfestival sucht junge Künstler für die 10. Ausgabe

Bei Teenagern hat sich das Jugendkulturfestival durchgesetzt. Auch Behörden schätzen die Expertise des jungen Vorstandes.

Meret Knaack
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(Archiv)

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Das Jugendkulturfestival Basel (JKF) feiert dieses Jahr seinen 20. Geburtstag. Seit 1997 hat es sich als eine bewährte Institution der Stadt Basel etabliert. Es ist bei den Jugendlichen sehr beliebt. Dabei kommt es sogar so weit, dass der Vorstand auch in allgemeinen Fragen zur Jugendkultur als Ansprechpartner von Behörden dient: «Wir sind zu den Vertretern der gesamten Jugendkultur in Basel geworden», sagt Alain Schnetz, neuer Präsident des Vorstandes.

Ab heute bis zum 31. März können sich junge Künstler, Bands, DJs, Tanz- oder Theatergruppen und allgemein alle jungen Kulturschaffenden für das Jugendkulturfestival am 1. und 2. September einschreiben.

Die Anmeldeformulare für alle Sparten stehen online zur Verfügung. Es gibt die verschiedensten Sparten von Kunst und Kultur, um möglichst allen Ansprüchen gerecht zu werden. Das liegt dem Vorstand, der auf dieses Jahr neu besetzt wurde, sehr am Herzen, wie die Mitglieder mehrfach betonten. Die Neubesetzung sichert so die Nähe zum jungen Zielpublikum.

Erleichterte Anmeldung

Der Vorstand präsentiert auch eine Neuerung: Um die Hürde zur Anmeldung etwas zu senken, wurde das Anmeldeformular stark vereinfacht. «Wir wollen mit dem vereinfachten Anmeldeformular eine gewisse Niederschwelligkeit erreichen», sagt Carole Ackermann, die neu die Geschäftsleitung des Jugendkulturfestivals übernommen hat. Dem jungen Vorstand ist es wichtig, dass man offen auf die Bedürfnisse und Ideen der jungen Leute eingeht. Darum soll sich jeder anmelden, der Interesse hat und einen kulturellen Beitrag leistet. Das Zielpublikum beschränkt sich dabei nicht nur auf junge Basler. Auch junge Kulturschaffende aus dem angrenzenden Ausland und den Kantonen Aargau und Solothurn sind herzlich aufgefordert, sich anzumelden. Das Festivalkomitee vergibt ungefähr 180 Slots auf elf Bühnen. Neben den Open-Air Bühnen auf dem Barfüsserplatz, Münsterplatz, Theaterplatz, Klosterhof, Pyramidenplatz und Elisabethenplatz werden auch Bühnen zur Verfügung gestellt, die sich in Institutionen wie dem Literaturhaus, dem Theater oder dem Birds Eye Jazz Club befinden.

Förderstelle verspricht Geld

Trotz der Neubesetzung im Festivalteam bleiben das Ziel und die Philosophie des Jugendkulturfestivals gleich: Es geht darum, eine Plattform für junge Kreativität und Kultur anzubieten. Um dieses Angebot effektiver umzusetzen und die Förderung junger kultureller Initiativen zu gewährleisten, arbeitet das junge Komitee 2017 eng mit der Förderstelle GGG Kulturkick zusammen. «Wir bieten jungen Künstlern, Kulturaktivisten und deren freien Projekten finanzielle Unterstützung und Hilfe an», sagt Yves Baumann,
Präsident GGG Kulturkick. Das Jugendkulturfestival ist die grösste freie zugängliche Plattform für Jugendkultur in der Schweiz. Damit bietet es die perfekte Möglichkeit, auf sich und sein Projekt aufmerksam zu machen.

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