Jugendkulturfestival
Das Jugendkulturfestival lädt in diesem Jahr Luzern als Gastregion ein

Der Vorstand des Jugendkulturfestivals hat sich für 2013 viel vorgenommen. Vor zwei Jahren hat sich Zürich als Gast bewährt - in diesem Sommer kommt nun Luzern zum Zug. Auch Trendsport soll neu während der zwei Tage einen Platz im Programm bekommen.

Muriel Mercier
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Vor zwei Jahren besuchten 60 000 Leute das Jugendkulturfestival.

Vor zwei Jahren besuchten 60 000 Leute das Jugendkulturfestival.

Zur Verfügung gestellt

Die Innenstadt bebt. Zwischen den Altbauhäusern dröhnen Gitarrenklänge. Hip-Hopper heizen die Menge auf dem Barfi ein. Unverkennbar: Das Jugendkulturfestival (JKF) sucht Basel heim. Am 30. und 31. August präsentiert sich die Jugendkulturszene der Nordwestschweiz bereits zum achten Mal in ihrer gesamten Breite. Es spielen Bands aller Musikstile, auf den Bühnen beim Theater Basel bewegen sich junge Künstler zwischen Theater, Tanz und Wortakrobatik und auch Freestyle wie Graffiti finden ihren Platz.

Brücken bauen mit Gastregion

Was die Veranstalter im 2011 als grossen Erfolg feierten - das JKF findet nur alle zwei Jahre statt -, ziehen sie dieses Jahr weiter. Das sechsköpfige Team lädt Luzern als Partnerregion ein. «Auf den Gast Zürich erhielten wir vor zwei Jahren nur gute Feedbacks», erklärt JKF-Präsident Sebastian Kölliker.

Die Partnerschaft solle das Festivalprogramm bereichern und einen Austausch zwischen den Jugendkulturszenen der beiden Städte ermöglichen. «In der Zentralschweiz hat sich in den vergangenen Jahren eine lebendige Jugendkulturszene entwickelt», ist er überzeugt. In welcher Form die Luzerner Gäste dabei sein werden, ist noch unklar. Die Gespräche laufen.

Zur Jugendkultur gehört auch der Sport. Diese Rubrik wurde vor zwei Jahren zum ersten Mal ins Programm aufgenommen. Damals mussten allerdings aus Platzgründen in der Stadt viele Angebote zurückgewiesen werden. Ziel in diesem Jahr ist es, eigenständige Events ins Festival zu integrieren. Im Fokus stehen Trendsportarten wie Skateboarding, Parkour, Boxen oder Slope Style Mountainbike, führt Joëlle Perret, die Leiterin der JKF-Geschäftsstelle, aus. Bei Letzterem stürzen sich Mountainbiker in einen Hindernisparcours.

Münsterplatz soll dazugehören

Um diesen aufzubauen, braucht es genug Fläche. Das Ziel des Vorstandes ist es, wieder den Münsterplatz zu bespielen. In den Jahren 2009 und 2011 war dies aufgrund der Baustellen nicht möglich. Ob dieses Vorhaben gelingt, zeigt sich im Mai. Erst dann könne die Bewilligung eingeholt werden, erklärt JKF-Präsident Sebastian Kölliker.

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