Aus für die Muba

Das ist es also: Das allerletzte Plakat für die gute alte Mustermesse

Es ist soweit: Die Mustermesse Basel, kurz: Muba, geht in ihr allerletztes Jahr. Das Plakat für die Dernière ist jetzt auch bekannt. Am Donnerstag wurden die Künstlerinnen geehrt.

Nicolas Drechsler
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Plakatvernissage und Preisverleihung zum Muba-Plakat 2018: Die Siegerin Meret Buser. Plakatvernissage und Preisverleihung muba-Plakat 2018, Campus der Künste, Dreispitz: Die Siegerin Meret Buser mit ihrem Plakat
Mit der Fotografie einer schwangeren Frau von Richard Avedon warb die Muba unter dem Titel "Besuchen Sie die Mutter aller Messen" und handelte sich Proteste, aber auch Komplimente ein. Aufgenommen im April 2000.
2016: Eine Ausstellung zum 100-Jahre-Jubiläum der Schweizerischen Mustermesse Basel im Rappaz Museum. Grafik für die Muba, eine Ausstellung zum 100-Jahre-Jubiläum der Schweizerischen Mustermesse Basel, Rappaz Museum Basel

Nicole Nars-Zimmer (niz)

Er ist der römische Gott des Handels, Merkur, der Mann mit dem Flügelhelm. Und dieser Kopfschmuck ist auch Symbol der alten Handelsmesse, der Mustermesse Basel. Kein Wunder setzten auch die beiden jungen Künstlerinnen Stephanie Müller und Daria Vuistiner auf Merkurs geflügelten Helm, als sie das Plakat für die letzte Muba aller Zeiten im kommenden Jahr designten.

Sie setzten sich mit ihrem Entwurf gegen ihre Kommilitonen von der Hochschule für gestaltende Künste an der FHNW durch, die allesamt Entwürfe beisteuerten. 19 Plakate waren es insgesamt, aus denen eine Fachjury und eine Publikumsabstimmung den nun gewählten Entwurf zum Sieger kürten.

Überzeugt hatte die Juroren aber nicht alleine, dass die jungen Frauen bei ihrer Arbeit auf ein antikes Symbol aus den Gründerjahren der Mustermesse setzten. Sondern dass sie es eben verstanden, dieses Element auf eine moderne Art und Weise zu inszenieren und so an eine Tradition innerhalb der Plakat-Geschichte der Muba anzuknüpfen. Denn Merkurs Kopf und der Helm tauchten in hundert Jahren Mubageschichte immer wieder auf.