«Em Bebbi sy Jazz»
Bier-Plausch zu «Sexmachine»-Sound

Am Apéro zum 35. «Em Bebbi sy Jazz» stiessen viele Genossen im Rathaus an, dafür keine Poller-Kritiker.

Martina Rutschmann
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Regierungsräte unter sich Thomas Weber, Baschi Dürr und Lukas Engelberger (vlnr.)
10 Bilder
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Basler Mundartspezialist Carl Miville und SP Politikerin Anita Fetz (r.)
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Silvia Schenker mit Bebbi-Jazz-Chef Ernst Mutschler.
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Regierungsrätin Eva Herzog mit LDP Statthalter Heiner Vischer.
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Em Bebbi sy Jazz Apéro 2018

Regierungsräte unter sich Thomas Weber, Baschi Dürr und Lukas Engelberger (vlnr.)

Martin Toengi

Der Apéro unter dem Plastikzelt wäre anders verlaufen, hätte LDPler Stephan Schiesser unter den Gästen geweilt. Finanzdirektorin Eva Herzog und Bald-Grossratspräsident Heiner Vischer hätten sich kaum derart kultiviert über Bier unterhalten können, sondern sich «mir spare, mir lide, mir kämpfe» vorjammern lassen müssen. Nationalrätin Silvia Schenker und Bebbi-Jazz-Gründer Ernst Mutschler hätten sich, hätte der Confiseur von vis-à-vis ein Mucheli Reis kredenzt, kaum sinnlich über ihre anthrazitfarbenen Hornbrillen (die Wahl von Chef-Ramsteiner Andreas Bichweiler himself) austauschen können.

Urgestein Carl Miville hätte etliche Schiesser-Ausdrücke korrigieren müssen («verarscht heisst versegglet, nundefaane!») und Anita Fetz wäre beim Tänzeln zu «Sexmachine» aus dem Gleichgewicht geraten vor lauter provinziellen Scheinproblemen. Sowieso hätte die Band den Song in «Hetzmachine» umtaufen müssen, um den Sorgen des Liberalen gerecht werden zu können. Dieser rastete neulich auf Facebook aus, weil die Polizei ihr Volk an Grossveranstaltungen mit Pollern schützt. Das tat sie am Freitag wieder – und keinen scherte es. «Shake your money maker!»

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