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VW enthüllt ID.3: Die Zukunft hat begonnen

Morgen startet die IAA in Frankfurt. An der Internationalen Automobilausstellung will VW mit dem ID.3 ein neues Kapitel aufschlagen.
Philipp Aeberli
VW ID.3 (BILD: HO)VW ID.3 (BILD: HO)
VW ID.3 (BILD: HO)VW ID.3 (BILD: HO)
VW ID.3 (BILD: HO)VW ID.3 (BILD: HO)
VW ID.3 (BILD: HO)VW ID.3 (BILD: HO)
VW ID.3 (BILD: HO)VW ID.3 (BILD: HO)
VW ID.3 (BILD: HO)VW ID.3 (BILD: HO)
VW ID.3 (BILD: HO)VW ID.3 (BILD: HO)
VW ID.3 (BILD: HO)VW ID.3 (BILD: HO)
VW ID.3 (BILD: HO)VW ID.3 (BILD: HO)
VW-Vorstand Frank Welch präsentiert den VW ID.3 (BILD: HO)VW-Vorstand Frank Welch präsentiert den VW ID.3 (BILD: HO)
VW ID.3 (BILD: HO)VW ID.3 (BILD: HO)
11 Bilder

VW enthüllt den ID.3

Lange wurde der Schritt angekündigt. Mit zahlreichen Konzeptstudien und Ideen hat VW Spannung aufgebaut auf ein Auto, das nicht weniger als ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte darstellen soll: Der ID.3. Das erste E-Auto auf Basis eines neuen, modularen Baukastens für batterieelektrische Autos. Nicht das erste E-Auto der Marke, aber das erste, das auch die Massen begeistern und bewegen soll. Nach Käfer und Golf, die beiden Verkaufsschlager aus Wolfsburg, also nun das dritte Kapitel – so zumindest die grossen Töne bei der ersten offiziellen Präsentation des Serienmodells im Rahmen der IAA in Frankfurt (12.–22.9.). Die technischen Daten für den Stromer aus Wolfsburg wirken auf jeden Fall stimmig. Wenn der ID3 Anfang 2020 auf die Strasse rollt, wird er zunächst mit einer 58 kWh-Batterie verfügbar sein, die 420 Kilometer elektrische Fahrt (nach WLTP-Messung) ermöglichen soll. Später sind zudem auch eine 77 kWh-Batterie mit 550 Kilometern Reichweite und ein Basismodell mit 45 kWh-Stromspeicher und 330 Kilometern WLTP-Reichweite verfügbar. Das Basismodell soll schon für rund 32 000 Franken erhältlich sein. Bei allen Modellen ist ein E-Motor mit 150 kW Leistung und 310 Nm Maximaldrehmoment an der Hinterachse verbaut. Geladen wird der Stromer am schnellsten über den CCS-Anschluss. An einer geeigneten Schnellladestation nimmt der ID.3 mit 100 kW Strom auf, womit in 30 Minuten Strom für 290 Kilometer «getankt» werden kann.

Reduktion im Cockpit

Der ID.3 will nicht nur in Sachen Technologie die Zukunft verkörpern; er soll diesen Anspruch auch über sein Design nach aussen tragen. An der Front präsentiert sich der E-Wagen im Golf-Format windschnittig verschlossen, nur im unteren Bereich der Front sind Kühlluftöffnungen angebracht. Auch am Heck setzt VW auf schlichtes, reduziertes Design. Die Reduktion setzt sich im Cockpit fort. Hier haben sich die Wolfsburger wohl von der kalifornischen E-Auto-Konkurrenz inspirieren lassen; Knöpfe und Schalter gehören fast gänzlich der Vergangenheit an, stattdessen thront auf der Mittelkonsole ein grosser Touchscreen. Im Gegensatz zum reduzierten Tesla-Interieur setzt VW aber weiterhin auf ein zusätzliches digitales Tachoinstrument vor dem Fahrer, das Informationen zu Geschwindigkeit und Reichweite liefert. Da man beim Stromer auf einen Getriebetunnel verzichten könne, sei der Innenraum so geräumig wie beim grösseren Passat, wie Entwicklungsvorstand Frank Welsch bei der Präsentation erklärt. Zudem sei der ID.3 mit einem Wendekreis von zehn Metern sehr drehfreudig.

Mehr als nur ein neues Auto

Mit dem Messeauftritt in Frankfurt will VW aber nicht nur mit dem ID3. ein neues Kapitel aufschlagen. Die Messe steht im Zeichen «New Volkswagen»: Ein neues Logo, neuer Auftritt und ein Startschuss für eine Zukunft, die elektrisch, vernetzt und CO2-neutral sein soll. Damit will sich die Marke von den Negativschlagzeilen der letzten Jahre distanzieren und wieder ein positiveres Image erarbeiten. Zumindest an den Pressetagen vor der eigentlichen Messe stellten die Wolfsburger am Stand ausschliesslich E-Autos aus. Der Stand wurde bereits vom neuen Logo, zweidimensional und filigraner als zuvor, geziert. Nun muss VW nur noch zeigen, dass man es mit den Versprechen auch ernst meint. Den Anfang macht der ID3, für den das erste Kontingent in der Schweiz bereits ausverkauft ist. Doch schon 2020 will VW weitere Modelle auf Basis des neuen E-Auto-Baukastens präsentieren.

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