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Mit schönem Rücken

Auch ein schöner Rücken kann entzücken: Getreu diesem Motto legt Audi den Q3 als Sportback nach.
Philipp Aeberli

Beim Autokauf kommen viele rationale Argumente zum Zug. Preis, Verbrauch, Unterhaltskosten, Platzangebot oder Sicherheit. Ausschlaggebend ist aber, vor allem in höheren Preisregionen, ein völlig irrationaler Aspekt: das Design des Autos. Darauf reagieren die Hersteller mit unterschiedlichsten Modellvarianten auf gemeinsamer Basis – das erhöht die Chancen, möglichst vielen potenziellen Käufern aufzufallen. Jüngstes Beispiel bei Audi: Der Q3 ist neu auch als «Sportback» zu haben. Anders als es der Name des, so Audi, eleganteren Bruders des Q3 vermuten lässt, wurde im Vergleich zur Ausgangsbasis nicht bloss das Heck angepasst. Die Anpassungen für ein sportlicheres Erscheinungsbild starten schon bei der Frontscheibe. Diese ist kürzer und flacher, als beim Q3 mit Steilheck. Das wirkt elegant, doch dafür müssen die Q3-Sportback-Fahrer im Gegenzug auf ein optionales Head-Up-Display verzichten, das Tacho und Navigation in die Frontscheibe projiziert; das ist aufgrund des flacheren Winkels der Scheibe im SUV-Coupé nicht mehr möglich. Vermissen wird man die zusätzliche Anzeige ohnehin kaum, denn das Cockpit des Q3 Sportback liefert auch so ausreichend Informationen. Wie in allen neuen Audi-Modellen ist der Innenraum fast komplett digital, der Tacho-Bildschirm kann von Tempo, über Verbrauch, bis hin zur Navi-Karte fast alles anzeigen, die meisten Funktionen werden über das Touchscreen-System im Armaturenbrett gesteuert. Das funktioniert verzögerungsfrei und gibt keine grossen Rätsel auf; allerdings ist der hochglänzende Touchscreen sehr anfällig für unschöne Fingerabdrücke. Dafür liefert Audi das passende Reinigungstuch direkt im Handschuhfach mit. Zum modernen Auftritt des Q3 Sportback passt die digitale Atmosphäre im Cockpit aber auf jeden Fall.

Grosser Kühlergrill, flachstehende Frontscheibe und fliessendes Heck: Der Sportback will der elegantere Bruder des Audi Q3 sein. (Bild: Audi)Grosser Kühlergrill, flachstehende Frontscheibe und fliessendes Heck: Der Sportback will der elegantere Bruder des Audi Q3 sein. (Bild: Audi)
Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)
Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)
Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)
Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)
Prägnanter als beim Steilheck: Profil des Q3 Sportback. (Bild: Audi)Prägnanter als beim Steilheck: Profil des Q3 Sportback. (Bild: Audi)
Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)
Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)
Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)
Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)
Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)
Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)Audi Q3 Sportback (Bild: Audi)
12 Bilder

Audi Q3 Sportback

Flacher, aber nicht viel enger

Natürlich sorgt die flachere Dachlinie, der Sportback ist um 29 Millimeter flacher und 16 Millimeter länger, für etwas weniger Kopffreiheit im Vergleich zum konventionellen Q3. Zudem schrumpft der Kofferraum um 125 auf 430 bis 1400 Liter. Im Fond sitzt man nach wie vor bequem, auch wenn durch das abgeflachte Dach etwas weniger Licht zu den hinteren Sitzreihen gelangt; eingeengt fühlt man sich deswegen aber nicht. Wer auf die sportliche Optik des SUV-Coupés steht, muss deshalb also keine grossen Einbussen hinsichtlich des Alltagsnutzens in Kauf nehmen. Allerdings beträgt der Aufpreis für die ausgefallenere Erscheinung rund 1750 Franken im Falle des vorläufigen Topmodells «45 TFSI». Ein 2-Liter-Turbobenziner mit 230 PS, Allradantrieb und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, der ab 55 250 Franken kostet und ab 7,3 l/100 km verbrauchen soll. Zudem ist zum Marktstart im Oktober ein 2-Liter-Diesel mit 150 PS, Automatik und Frontantrieb erhältlich; er kostet ab 46 650 Franken und verbraucht laut Werk 4,7 l/100 km. Später folgen zudem ein 1,5-Liter-Benziner mit 150 PS und Mild-Hybrid-Technologie (ab 5,7 l/100 km), sowie ein stärkerer Diesel mit 190 PS (ab 51 620 Franken, ab 5,5 l/100 km). Nebst der 48-Volt Mild-Hybrid-Technik, die rund 0,4 l/100 km sparen soll, halten im Q3 mit der Lancierung des Sportback auch neue digitale Dienste Einzug. So lässt sich über Amazon Alexa beispielsweise vom Auto aus die Beleuchtung oder die Heizung zu Hause aktivieren, sofern das Haus entsprechend ausgerüstet ist. Auch für solche Funktionen fehlen vielleicht die rationalen Argumente – und gerade darum könnten auch sie einige Kunden erfreuen.

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