MEET AND PAINT: Ein Fest der jungen Kunst

Im Dachatelier feierte sich die junge Kunstszene selbst. Tagsüber entstanden Bilder, die es am Abend zu kaufen gab.

Der längste Event der diesjährigen Museumsnacht findet an der Teufener Strasse statt. Schon ab 9 Uhr morgens sind Künstlerinnen und Künstler dabei, im Dachatelier ein Bild zu malen – oder die Leinwand zu zerschneiden, mit Wolle zu bespannen, mit Blumen aus Gitterdraht zu bestecken. Es gibt keine Grenzen, das haben die Veranstalter Rouven Stucki und Mirko Kircher schon vor dem «Meet and Paint» gesagt. Nach 2015 findet das «familiäre Fest der bildenden Künste» zum zweiten Mal statt, diesmal im Rahmen der Museumsnacht. Vorgegeben und bereitgestellt ist nur die Leinwand, Arbeitsmaterial und Ideen bringen die teilnehmenden Künstler selber mit. Zehn Stunden haben sie für ihre kreative Arbeit Zeit.

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MEET AND PAINT: Ein Fest der jungen Kunst

Im Dachatelier feierte sich die junge Kunstszene selbst. Tagsüber entstanden Bilder, die es am Abend zu kaufen gab.

Der längste Event der diesjährigen Museumsnacht findet an der Teufener Strasse statt. Schon ab 9 Uhr morgens sind Künstlerinnen und Künstler dabei, im Dachatelier ein Bild zu malen – oder die Leinwand zu zerschneiden, mit Wolle zu bespannen, mit Blumen aus Gitterdraht zu bestecken. Es gibt keine Grenzen, das haben die Veranstalter Rouven Stucki und Mirko Kircher schon vor dem «Meet and Paint» gesagt. Nach 2015 findet das «familiäre Fest der bildenden Künste» zum zweiten Mal statt, diesmal im Rahmen der Museumsnacht. Vorgegeben und bereitgestellt ist nur die Leinwand, Arbeitsmaterial und Ideen bringen die teilnehmenden Künstler selber mit. Zehn Stunden haben sie für ihre kreative Arbeit Zeit.

Psychedelischer Rock, farbige Cocktails

Bis zum Abend sind vielfältige Werke entstanden. In der Sattelkammer stehen die Bilder auf Staffeleien, hängen von der Decke oder lehnen an der Wand. Noch ist die Farbe nicht überall trocken. Wer will, kann seine Stimme für ein Bild abgeben; es gibt einen Publikumspreis, einen Jurypreis, und später werden die Bilder auch versteigert. Aber das ist alles gar nicht so wichtig, denn vor allem feiert am «Meet and Paint» die junge Kunstszene sich selbst. Die Stimmung ist ausgelassen, man begrüsst und umarmt sich, und simples Bier aus dem Zapfhahn läuft an diesem Abend besser als die nach Farben sortierten Cocktails an der Bar. Nach dem Malen wird gefeiert, das Trio The Harbs steht barfuss auf dem Perserteppich und lässt psychedelischen Rock aus den Boxen dröhnen. (rbe)

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