Premiere in Weinfelden mit viel Rhythmus

Christoph Heer
Die Swiss Percussion Competition ging mit 280 Teilnehmern erfolgreich über die Bühne.

Premiere in Weinfelden mit viel Rhythmus

Christoph Heer
Die Swiss Percussion Competition ging mit 280 Teilnehmern erfolgreich über die Bühne.

Premiere in Weinfelden mit viel Rhythmus

Die Swiss Percussion Competition ging mit 280 Teilnehmern erfolgreich über die Bühne.
Christoph Heer

Das «Stickophonix Ensemble» klopft mit Schleifklötzchen. (Bild: Donato Caspari)

An der erstmaligen Austragung der Swiss Percussion Competition machen am vergangenen Samstag und Sonntag rund 280 Teilnehmer, in den Jahrgängen von 1969 bis 2012, mit. Jung und Alt zeigten sich topmotiviert, aber auch nervös, vor der Fachjury. Das ist Jurymitglied Marta Klimasara aufgefallen: «Von den Kleinsten, über die Studierenden, bis zu den Fortgeschrittenen, allesamt geben sie ihr Bestes und haben, nach anfänglicher Nervosität, Spass an diesem Wettbewerb. Es ist wichtig, dass man Freude und Lust an der Musik – am Musizieren – hat, egal welches Instrument man spielt.» Musik ist Leben, Leben ist Musik. Marta Klimasara weiss, wovon sie spricht, so hat sie schon mehrfach internationale Auszeichnungen erhalten und spielt selbst in unterschiedlichsten Ensembles mit.

Das «Epalinges percussion Ensemble».

Mehr Anmeldungen als erwartet

In der hiesigen Musikschule findet die Premiere dieser Competition statt. Laut OK-Präsident Simon Forster geriet man anhand der vielen Anmeldungen nahe an die Kapazitätsgrenzen. «Und trotzdem ist die Freude riesig, dass wir Teilnehmer aus Frankreich, Österreich und sowieso aus Schweiz haben.» Ein Jahr hat das vierköpfige OK geplant und vorbereitet. Entstanden ist ein hervorragender Wettbewerb, in dem das musikalische Miteinander im Vordergrund steht. Solisten, Ensembles und Studierende zeigen sich äusserst motiviert an ihren unterschiedlichsten Schlaginstrumenten.

Simon Forster
OK-Präsident
(Bild: Christoph Heer)

«Für uns zählt hauptsächlich, dass wir hier ganz viele Kinder glücklich gemacht haben.»

Das vierköpfige, einheimische Ensemble Stickophonix gewinnt die Herzen der Zuhörer. Mit Schleifpapier und Schleifmaschine klopfen sie, was das Zeug hält und stets im Takt. Die Idee dazu stammt von ihrem Musiklehrer Lukas Meier. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt meiner Jungs. Nicht immer läuft alles planmässig, aber das gehört auch dazu und daran kann man wachsen.» Gemeint sind zwei kleine Unsicherheiten, die den Meisten aber gar nicht aufgefallen sein dürften. Der reibungslose Ablauf dieser ersten Swiss Percussion Competition erhält ein «sehr gut».

Yannic Hinrichs
12, Teilnehmer aus Weinfelden
(Bild: Christoph Heer)

«In den Proben waren wir zwar etwas besser, aber es hat dennoch riesigen Spass gemacht.»