Unterhaltungskonzern Ringier

Ottmar Hitzfeld ist nicht nur Schweizer Nationaltrainer – sondern auch Mitarbeiter des Ringier-Konzerns. Das ist eine heikle Sache: Für Hitzfeld selber, aber auch für Ringier, der sich immer mehr zum Unterhaltungskonzern mausert.

Rolf App/Markus Zahnd
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Auf dem Weg zum Unterhaltungskonzern: Michael Ringier (links) und sein CEO Marc Walder. (Bild: ky/Alessandro Della Bella)

Auf dem Weg zum Unterhaltungskonzern: Michael Ringier (links) und sein CEO Marc Walder. (Bild: ky/Alessandro Della Bella)

Die Skirennfahrerin Lara Gut lässt sich von Pool Position vermarkten. Velofahrer Fabian Cancellara ebenfalls. Pool Position ist eine Tochter des Ringier-Konzerns, für dessen Flaggschiffe «Blick» und «Schweizer Illustrierte» sie natürlich auch ein Thema sind. Können da die Redaktionen noch unabhängig schalten und walten, wenn die journalistischen Objekte im eigenen Haus unter Vertrag sind? Das ist die grosse Frage, die sich akzentuiert hat mit dem Engagement von Fussball-Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld als Ringier-Berater. Ringier-CEO Marc Walder verweist auf die Unabhängigkeit der Redaktionen im Hause. Der Soziologe Kurt Imhof dagegen erklärt, Ringier unterlaufe die Glaubwürdigkeit der Redaktionen.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 5. Oktober.

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