50 Flurnamen überprüft

Bis Oktober will die kantonale Namen-Arbeitsgruppe die Lokalnamen überarbeiten. Dann sollen sie den Gemeinden zur Begutachtung unterbreitet werden. Die Gemeinden werden zwei Listen erhalten. Die eine wird alle rund 1200 Orts- und Siedlungsnamen enthalten.

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Bis Oktober will die kantonale Namen-Arbeitsgruppe die Lokalnamen überarbeiten. Dann sollen sie den Gemeinden zur Begutachtung unterbreitet werden. Die Gemeinden werden zwei Listen erhalten. Die eine wird alle rund 1200 Orts- und Siedlungsnamen enthalten. Die andere wird bedeutende Flurnamen enthalten, deren Schreibweise wieder rückgängig gemacht werden soll.

Überprüft worden seien etwa 50 bedeutende Flurnamen, sagt Andreas Keller, der Leiter der Arbeitsgruppe und Generalsekretär des Departements für Inneres und Volkswirtschaft. Darunter sind die bekannten Streitfälle wie Thurberg/Tuurbärg, Nollen/Nole, aber auch Wellenberg/Welebärg, Ottenberg/Ottebärg, Braunauer Berg/Bruunauer Bärg oder Grosse Allmend/Groossi Allmänd.

Die Mundartschreibweise der übrigen gut 18 000 Flurnamen im Thurgau kann aus Kapazitätsgründen nicht mehr rückgängig gemacht werden. (wid)