Fanclub aus der Heimat – er kommt wieder

FUSSBALL. Lange hatte sie gedauert, die Carreise nach St. Gallen. Gestern waren 23 Luxemburger Männer um 6 Uhr im Nordosten ihres Landes von Kehlen aus losgefahren, um Jeff Saibene und Mario Mutsch in der AFG Arena zu unterstützen.

Christian Brägger
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FUSSBALL. Lange hatte sie gedauert, die Carreise nach St. Gallen. Gestern waren 23 Luxemburger Männer um 6 Uhr im Nordosten ihres Landes von Kehlen aus losgefahren, um Jeff Saibene und Mario Mutsch in der AFG Arena zu unterstützen. Endlich, um 13 Uhr, waren sie angekommen, voller Vorfreude auf die Partie. Die 23 Männer, das sind die Mitglieder des Fanclubs von «Jeff und Mario».

Seit der Jugend verbunden

Einige von ihnen haben mit Saibene in der Jugend noch gemeinsam beim FC Kehlen Fussball gespielt; bis der talentierte Bub damals als 13-Jähriger den Club der Kindheit verliess. Weiterhin wurde die Karriere haargenau verfolgt, der Kontakt blieb bestehen, vor allem auch mit dem Vater, der in der Gemeinde blieb. Und als Saibene im März 2011 der Coach des FC St. Gallen wurde, gründeten diese paar Kehlener kurzerhand den Fanclub, der inzwischen auf 40 Männer im Alter zwischen 22 und 63 Jahren angewachsen ist. Logisch, wenn auch aus Zufall, dass mit Mutsch der zweite Landsmann im Sommer 2012 nach seinem Wechsel in die Ostschweiz zu ihrem Günstling wurde.

Zwei Spiele pro Saison

Seither reisen die Männer zweimal im Jahr für ein Spiel nach St. Gallen. Und selbst, wenn die bunte Truppe gestern «enttäuscht» war, sie kommt wieder.