Das Aus für Alberto Regazzoni

FUSSBALL. Neues Jahr, neues Glück? Nicht so für Alberto Regazzoni. Der 29-jährige Flügel spielt nach dem Wirbel im vergangenen Herbst keine Rolle mehr in den Planungen von Trainer Jeff Saibene. Mit dabei war beim Trainingsauftakt neben Neuzugang Ermir Lenjani dafür ein Testspieler.

Daniel Walt
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Hat keine Zukunft mehr beim FC St.Gallen: Alberto Regazzoni. (Bild: Urs Bucher)

Hat keine Zukunft mehr beim FC St.Gallen: Alberto Regazzoni. (Bild: Urs Bucher)

Ein Lauftraining am Gübsensee am Morgen, medizinische Checks im Säntispark am Nachmittag: So sieht das Programm des FC St.Gallen am ersten Tag der Vorbereitung auf die Rückrunde aus. In den nächsten Tagen folgen dann Trainings sowie Fitnesstests, bevor die Mannschaft von Donnerstag bis Samstag ihren Team-Event in Ischgl durchführen wird. Während der FC St.Gallen in der nächsten Zeit den deutsch-albanischen Stürmer Valdet Rama testen wird, hat einer – wenig überraschend - keine Zukunft mehr im Team von Jeff Saibene: Alberto Regazzoni.

Oscar Scarione. (Bild: Ralph Ribi)
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Instruktionen für die Spieler. (Bild: Ralph Ribi)
Fitness als Grundbasis für den Erfolg - der FC St.Gallen stieg mit einem Lauf um den Gübsensee in die Vorbereitung ein (Bild: Ralph Ribi)
Stretchübungen vor grauer Kulisse. (Bild: Ralph Ribi)
Im Laufschritt über die Brücke. (Bild: Ralph Ribi)
Trainer Jeff Saibene (r.) begutachtet sein Team. (Bild: Ralph Ribi)
Ein Dreiergrüppchen hat sich abgesetzt. (Bild: Ralph Ribi)
Jeff Saibene im Gespräch mit Sven Lehmann. (Bild: Ralph Ribi)
Auch der Staff läuft mit. (Bild: Ralph Ribi)
Dehnen gegen die Kälte. (Bild: Ralph Ribi)

Oscar Scarione. (Bild: Ralph Ribi)


"Vertrauensverhältnis weg"
"Alberto Regazzoni spielt keine Rolle mehr in den Planungen des FC St.Gallen und wird mit der U21 trainieren. Wir suchen gemeinsam mit dem Spieler nach einer Lösung", erklärt Medienchef Daniel Last gegenüber Tagblatt Online. Das Vertrauensverhältnis zwischen dem Club und dem Spieler sei nach den Vorkommnissen des vergangenen Herbstes auf beiden Seiten nicht mehr da. Der Tessiner war bereits im vergangenen Frühjahr einmal suspendiert worden, nachdem er Trainer Jeff Saibene wegen einer frühen Auswechslung massiv beschimpft hatte. Nach seiner Begnadigung überzeugte Regazzoni in der Startphase zur laufenden Saison. In der Folge setzte ihn der Trainer aber wiederholt auf die Tribüne, weil er mit Regazzonis Leistungen im Training und im Spiel nicht mehr zufrieden war, was dieser mit scharfer Kritik via "Blick" konterte.

Cavusevic rekonvaleszent
Neben dem neu verpflichteten Ermir Lenjani gab es bei den St.Gallern beim Trainingsauftakt einen weiteren neuen Kopf zu sehen: Der in Schweden tätige Deutsch-Albaner Valdet Rama weilt zum Probetraining in St.Gallen. "Der 25-jährige spielt als Stürmer", so Daniel Last. Rekonvaleszent ist weiterhin der Slowene Dzengis Cavusevic – er absolviert seine Reha laut Last vorderhand in seiner Heimat.

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