Was Profis tragen

Was zieht man diesen Frühling an? Diese Frage lässt sich bei der Fülle an Angesagtem nicht so einfach beantworten. Modedesigner und eine Modebloggerin stellen ihre Lieblingstrends vor.

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Designerin und Stylistin Nina van Rooijen setzt diesen Frühling auf den Ethno-Trend. (Bild: Reto Martin)

Designerin und Stylistin Nina van Rooijen setzt diesen Frühling auf den Ethno-Trend. (Bild: Reto Martin)

Nina van Rooijen hat noch nichts gesagt und versprüht dennoch bereits gute Laune. Das liegt wohl auch an dem farbenfrohen Kleid, das die 44-Jährige trägt. Es besteht aus dicker Baumwolle, ist mit einem afrikanischen Muster bedruckt. Es macht Lust auf Ferien, obwohl sie noch lange nicht anstehen. Ethno, so lautet einer der Modetrends für diesen Frühling und Sommer. Nicht etwa Leinen ist die Basis des neu interpretierten Ethno-Looks, Prints machen die Grundlage aus, ist Nina van Rooijen überzeugt.

Die Designerin – sie wohnt mit ihrem Gatten, dem Stilexperten Jeroen van Rooijen in Frauenfeld – hat 1999 ihr eigenes Label gegründet und mit ihren Kreationen verschiedene Preise gewonnen. Nach einer kurzen Schaffenspause arbeitet sie wieder an neuen Entwürfen. Nebenbei ist sie als Stylistin tätig, zuletzt für das Schweizer Radio und Fernsehen. Van Rooijen kombiniert zum Ethno-Kleid (von Stella Jean) nicht etwa Birkenstock-Sandalen, obwohl diese gerade ein Revival erleben. Stattdessen trägt sie spitze Stilettos in knalligem Rot, auch feminine Riemchensandalen wären möglich. «So rutscht der Look nicht ins Alternative ab.»

Stilbruch: Das Schlüsselwort gilt auch für die Accessoires. Und so baumeln an van Rooijens Arm neben einem afrikanischen Perlenreif auch Modelle aus Metall und Plexiglas. Wie wohl die Lieblingstrends der Ostschweizer Modebloggerin Nicole Auer, der Zürcher Designer Andreas Huber und Raúl Egloff sowie der in Gossau aufgewachsenen Modemacherin Ruza Rajcic aussehen? (dbu)

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