Zurzach
Neue Uniformen und bisher ein Einsatz: Stützpunktfeuerwehr Zurzach besteht seit 20 Tagen

Für zwölf Ortschaften ist die neue Stützpunktfeuerwehr Zurzach zuständig. Ihr Einzugsgebiet ist somit grösser als die flächenmässig grösste Gemeinde des Kantons.

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Der Zug 1 der Stützpunktfeuerwehr Zurzach hat die neuen Uniformen gefasst.

Der Zug 1 der Stützpunktfeuerwehr Zurzach hat die neuen Uniformen gefasst.

zvg

Mit dem Zusammenschluss von acht Rheintaler Gemeinden ist mit Zurzach die flächenmässig grösste Gemeinde im Kanton entstanden. Noch grösser ist das Einzugsgebiet der neuen Stützpunktfeuerwehr Zurzach: Diese löscht Feuer nicht nur in den Fusionsgemeinden, sondern auch in Mellikon, Fisibach und Siglistorf.

Vor wenigen Tagen nun haben die Kader der vier Züge an einem Kick-off-Anlass ihre neuen Uniformen gefasst. Bis jetzt haben der Kommandant Marcel Schleuniger und seine über 160 Feuerwehrleute noch keinen Grossbrand löschen oder Menschen oder Tiere aus brenzligen Situationen retten müssen.

Einziger Ernstfall: Am Dienstag vor einer Woche löste eine Brandmeldeanlage in der Zurzacher Ortschaft Bad Zurzach einen Alarm aus. Die 18 ausgerückten Feuerwehrleute stiessen aber nur auf einen defekten Handtaster.

Die neue Stützpunktfeuerwehr Zurzach setzt sich aus vier ehemaligen Feuerwehren zusammen: der Stützpunktfeuerwehr Bad Zurzach-Rietheim, den Ortswehren Baldingen-Böbikon, RMR (Rümikon, Mellikon, Rekingen) und der Feuerwehr Region Belchen (Fisibach, Kaiserstuhl, Siglistorf und Wislikofen). (sga)

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