Koblenz

Aussprache mit Regierungsrat: Stau-Hotspot soll bei Verkehrsplanung mitreden

Auch wegen der häufigen Staus am Grenzübergang Koblenz kam Bau- und Verkehrsdirektor Stephan Attiger mit seinem Spitzenbeamte Carlo Degolo (Leiter Abteilung Verkehr) zu einem Austausch mit dem Koblenzer Gemeinderat zusammen.

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Vertreter des Kantons und Koblenz im gleichen Boot nach der Aussprache.

Vertreter des Kantons und Koblenz im gleichen Boot nach der Aussprache.

ZVG

Der Kanton Aargau und das Bundesland Baden-Württemberg haben am 21. September eine Absichtserklärung zum grenzüberschreitenden Verkehr unterschrieben. Verkehrs-Regierungsrat Stephan Attiger (FDP) traf sich nun in Koblenz mit der dortigen Verkehrskommission und Vertretern des Gemeinderats. Die Aussprache diente gemäss Pressemitteilung dem Zweck, Koblenz als immer stärker vom Grenzverkehr betroffene Gemeinde in die Prozessplanung einzubeziehen.

Koblenz soll somit konkret an der Erstellung einer Defizitliste mitarbeiten und gemeinsam mit dem Planungsverband Zurzibiet in die Projektorganisation integriert werden. Attiger erläuterte, dass konkrete Projekte (wie eine neue Rheinbrücke zwischen Koblenz und Waldshut) erst angegangen werden könnten, wenn eine gesamtverkehrliche Betrachtung für den Kanton vorliegt.

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Zudem sei der Einbezug von grenzüberschreitendem öffentlichem Verkehr sowie Fuss- und Velo-Verkehr wichtig. Die Vertreter aus Koblenz forderten in diesem Zusammenhang unter anderem eine Angleichung des Fahrplans im Bahnhof Waldshut. Sie brachten zudem die Bemühungen zur Verkehrsberuhigung auf deutscher Seite zur Sprache, die 2016 in Angriff genommen wurden. Diese sollten auch in Koblenz Wirkung zeigen, doch hier fehlen gerade im Bereich B34/Zollkreuzung noch wesentliche Teile. Dieses Thema will der Kanton laut Attiger erneut ins Gespräch mit der deutschen Seite einbringen.