Zurzibiet

27 Jugendliche verbindet die Liebe zur Musik

Die Musiker der Jugend Brass Band proben für ihren Auftritt in Koblenz am 16. April. Das Üben für die Auftritte soll den Jugendlichen auch eine Plattform bieten, um sich musikalisch weiterzubilden.

Eva Wanner
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Guido Staudacher dirigiert die Jungmusiker der JBBZ.

Guido Staudacher dirigiert die Jungmusiker der JBBZ.

Schon von weitem sind die Klänge von John Miles’ berühmtem Stück «Music» zu hören. Wer der Musik folgt, landet im Singsaal der Schule Koblenz, wo Jugendliche ihre Instrumente zum Glühen bringen. Gesang ist keiner zu hören – aber der Text des Stückes, «Music was my first love», dürfte hier auf alle zutreffen. Und wenn es nicht die erste Liebe war, so doch zumindest jetzt eine grosse.

Eine Plattform für Jugendliche

Die musikverliebten Jugendlichen sind die Mitglieder der Jugend Brass Band Zurzibiet (JBBZ). Sie proben für das Konzert am 16. April in Koblenz. «Wir organisieren nicht einen eigenen Anlass, sondern treten im Rahmen eines Konzertes auf», sagt Guido Staudacher, Dirigent der JBBZ. Momentan besteht die Brass Band aus 27 Jugendlichen, die zwischen sieben und 22 Jahre alt sind. «Die JBBZ ist so konzipiert, dass es jedes Jahr ein neues Projekt gibt, für das sich die jungen Musiker anmelden können», erklärt Staudacher. «Wir proben dann etwa zehn Mal und treten an einem Konzert auf.»

Das Ziel der JBBZ sei es, denn Jugendlichen eine Plattform zu bieten, um sich musikalisch weiterzubilden, aber auch andere junge Musiker kennen zu lernen. Das Konzert am 16. April ist der Abschluss des zweiten Projekts der JBBZ. Die Jungmusiker werden Stücke wie «Yesterday» von den Beatles, das Brass-Band-Stück «Bugler’s Holiday» oder eben «Music» von John Miles vortragen. Und wenn John Miles singt «Music of the future and music of the past», dürfen sich die Zuhörer nicht nur auf Musik, sondern auch auf Musiker freuen, die in der Vergangenheit fleissig geübt und in der Gegenwart und in Zukunft weiter mit ihrem Spiel unterhalten werden.