Wynental

Oberkulm, Unterkulm und Teufenthal prüfen eine Fusion

Die Gemeinden Oberkulm, Unterkulm und Teufenthal wollen näher zusammenrücken: Sie prüfen eine Fusion. Doch zuerst wird die finanzielle Situation erhoben.

Barbara Vogt
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AZ

Nach ersten Gesprächen im letzten November haben sich die Gemeinderäte aus den drei Wynentaler Gemeinden erneut an einen Tisch gesetzt und über Zukunftsperspektiven diskutiert. Im Moment befinde man sich «auf hoher Flugebene», auf welcher die Behörde erst einmal die Grundlagen erarbeiten würde, so Gemeindeschreiber Beat Baumann aus Unterkulm.

Die Frage ist, ob man noch vertiefter zusammenarbeiten oder sogar zusammenschliessen will. Bereits heute sind Ober- und Unterkulm sowie Teufenthal eng verknüpft: Sie haben eine gemeinsame Badi und Kläranlage. Die Jugendarbeit wird regional betreut und das Betreibungsamt ist zentral.

Grundsatzentscheid im Winter

Bis zu den Sommerferien erhebt ein externes Büro die finanzielle Situation der drei Gemeinden. Im Juni würden die Gemeinderäte, so Baumann, die Resultate auslegen und das weitere Vorgehen festlegen. An der Winter-Gemeindeversammlung kommt es voraussichtlich zu einem Grundsatzentscheid: Die Stimmbürger befinden über einen Kredit für eine allfällige Detailplanung.

Unabhängig von einer verstärkten Zusammenarbeit oder Fusion führt Teufenthal Mitte Mai Gemeinderats-Ersatzwahlen durch. Es gilt, zwei Sitze zu besetzen: Gemeinderätin Ursula Starck trat im Februar wegen ihrer Gesundheit zurück, Gemeinderat Markus Schmid demissioniert aus beruflichen Gründen.

Gleich fünf Kandidaten kämpfen um die zwei Gemeindratssessel: Das sind Jean-Francois Cachin (50), Roland Jaus (66), Roland Lutz (59), Erwin Schildknecht (55) und Peter Weber (58).