Reklamationen

Genug von Autoposern: Gemeindeammänner des Bezirks Kulm wenden sich mit Brief an Regierungsrat

Immer wieder häufen sich die Reklamationen unzufriedener Einwohner über die Autoposer. Nun reagieren die Gemeindeammänner des Bezirks Kulm. Mit einem Brief wenden sie sich an den Regierungsrat Urs Hofmann.

Flurina Dünki
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Haben genug: Die Gemeindeammänner des Bezirks Kulm stören sich an den Autoposern.

Haben genug: Die Gemeindeammänner des Bezirks Kulm stören sich an den Autoposern.

Dino Nodari

Sie können keine knallenden Auspuffe mehr hören: Die Gemeindeammänner des Bezirks Kulm, die 17 Gemeinden des Suhren-, Wynen- und Seetals vertreten. In einem Brief wenden sie sich an Regierungsrat Urs Hofmann, als Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres verantwortlich für Strassenverkehr.

«In letzter Zeit häufen sich die Reklamationen unzufriedener Einwohner, die sich über die Autoposer ärgern, die zu jeder Tages- und Nachtzeit mit ihren knatternden und knallenden Fahrzeugen sinnlos durch die Gegend fahren», heisst es im Brief. «Die Bürger können es nicht verstehen, dass nichts unternommen wird, weiss man doch in der Zwischenzeit sehr gut, wo sich die Autoposer aufhalten und welche Strecken sie vorzugsweise befahren.»

Zur Verfügung gestellt

Eine dieser Strecken ist die Aarauerstrasse zwischen Leimbach und Reinach, auf der teilweise 80 km/h gefahren werden darf. Im Juli hat der Leimbacher Marco Leuenberger eine Onlinepetition lanciert, die von 109 Personen unterstützt wurde. Die Strecke werde zunehmend von lärmenden Autoposern als Rennstrecke missbraucht. Der Petitionär fordert die Durchsetzung der gesetzlichen Bestimmungen. Der Gemeinderat Leimbach antwortete, die Kapo sei ersucht worden, entsprechende Massnahmen einzuleiten. Dem geben die Kulmer Ammänner jetzt Nachdruck: «Die Polizei weiss bestens, wo Handlungsbedarf besteht. Es kann doch nicht sein, dass wir uns dies einfach bieten lassen müssen.»