Neuer Kommandant

Die Wogen bei der Feuerwehr Kölliken haben sich geglättet

Die Kölliker Feuerwehr machte von sich reden – nicht nur wegen ihres spektakulären Werbevideos für Neumitglieder, mit dem sie vor zwei Jahren für Aufsehen sorgte.

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Kommandant Thomas Huber.

Kommandant Thomas Huber.

Es gab auch Unstimmigkeiten innerhalb des Korps und zwischen Führung und Gemeindebehörden – Rücktritte und ein Ad-Interims-Kommando waren die Folge. Diesen Sommer holte der Gemeinderat einen alten Profi zurück an die Spitze. Er wählte Thomas Huber zum neuen Kommandanten.

Jetzt hat der 55-Jährige sein Amt angetreten – und gibt damit sein Comeback. Er war zwischen 2001 und 2010 bereits einmal Feuerwehrkommandant in Kölliken. Seine Antrittsrede im Rahmen des Feuerwehr-Schlussrapports war zukunftsgerichtet. Die Geschehnisse der jüngsten Vergangenheit liess er ruhen.

Die Voraussetzungen stimmten

Sein Entscheid, als Kommandant die Feuerwehr wieder in die Spur zu bringen, hatte er an einige Bedingungen geknüpft: uneingeschränkte Solidarität vom Kader, vom Gemeinderat eine 100-prozentige Unterstützung, einen fähigen Vizekommandanten an seiner Seite und eine befristete Verpflichtung von drei Jahren. In zahlreichen Gesprächen habe er gespürt, dass all diese Faktoren stimmten, sagte er.

Die Kameradschaft sei auf allen Stufen vorhanden, das Vertrauen und die Unterstützung des ganzen Kaders da, Fabian Bircher könne als loyaler und qualifizierter Vizekommandant Mitverantwortung tragen. Somit sei ein erneutes Engagement für die Gewährleistung der Sicherheit im Dorf möglich. «Mein erneutes Mitwirken ist auch eine Herzensangelegenheit», betonte Huber. Er habe die Entwicklung der Feuerwehr auch während seiner Auszeit genaustens verfolgt. Vieles sei also kein Neuland.

«Back to the roots» sei sein Leitspruch für das kommende Jahr, sagte Kommandant Huber. Damit meinte er vorerst den Aufbau und später die Stabilisierung des Mannschaftsgeistes im Kader und der Mannschaft. Er wolle wieder den Stand erreichen, den er in seiner ersten Amtszeit habe erleben dürfen. Dazu sei das aktive Mitwirken aller Feuerwehrangehörigen notwendig. (som/rap)