Wahlen werden (noch) nicht in den sozialen Medien gewonnen

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Informationsquellen Woher bezogen die Wählerinnen und Wähler ihre Informationen als Grundlage für ihren Entscheid an der Urne? Die beliebteste Informationsquelle war die kantonale Wahlanleitung, die dem Stimmmaterial beiliegt. 65 Prozent gaben an, sie genutzt zu haben. Kostenpflichtige Abonnementszeitungen und Magazine wurden von 46 Prozent herangezogen. TV- und Radiosendungen schaute bzw. hörte sich mehr als ein Drittel an.

Etwa ein Viertel der Befragten gab laut der ZDA-Studie an, Leserbriefe oder -kommentare gelesen zu haben. 19 Prozent nutzten Online-Wahlhilfen, in erster Linie diejenigen von Smartvote und Vimentis. Die kantonale Website wurde sodann eher selten (nämlich von 13 Prozent) aufgerufen, aber doch häufiger als Soziale Medien (11 Prozent). Der letztere Befund macht laut den Wahlforschern «einmal mehr deutlich, dass kantonale Wahlen nicht auf Twitter oder Facebook gewonnen werden».

Wie kamen die Daten zusammen? Das Institut Publitest führte die Befragung durch, und lieferte dem ZDA die anonymisierten Daten. 10 000 Personen wurden angeschrieben, 2186 füllten den Fragebogen ganz aus. (mku)

Hinweis

Weitere Grafiken zum Thema auf www.aargauerzeitung.ch

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