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«Es ist ein Drama!»: So reagieren Aargauerinnen auf das schlechte Wetter in der Pfingstwoche

Regen, Regen und noch einmal Regen: Die Wetteraussichten für Pfingsten sind nicht besonders verlockend. Was planen Aargauerinnen und Aargauer über die nassen Feiertage? Wir haben uns umgehört.

<em>Janine Walthert, Valérie Jost, Sharleen Wüest, <em>Simon Widmer, Ilir Pinto, Nathalie Wolgensinger</em></em>
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Cathérine Cronauer (50), Muri: «Es ist ein Drama!»

Nathalie Wolgensinger

«Ich wohne erst seit wenigen Monaten in Muri. In Rom, wo ich vorher lebte, war das Wetter deutlich besser. Regen jeden Tag: Das ist ein Drama! Ich gehe trotzdem jeden Tag mit meinen Hunden Sucré und Dodi spazieren. Und das werde ich auch an Pfingsten tun. Basta!»

Anita Kuhn (48), Buttwil: «Dieses Jahr ohne Motocross»

Nathalie Wolgensinger

«Von mir aus dürfte es gerne etwas wärmer und trockener sein. Wir haben keine Pläne an Pfingsten. Normalerweise sind wir am Pfingstmontag bei meinen Eltern zu Besuch und verfolgen das Murianer Motocross von ihrem Balkon aus. Aber das findet leider nicht statt.»

Lukas Staub (21), Seon (links) und Florian Leuenberger (22), Aarau: «Wir wollten sowieso gamen»

Valérie Jost

«Das schlechte Wetter ist uns ziemlich egal. Schliesslich kann man sich auch drinnen treffen, zum Beispiel zum Gamen. Ansonsten haben wir für Pfingsten keine grossen Pläne – wegen Corona kann man ja sowieso nicht viel unternehmen.»

Nass und kalt: einer dieser stürmischen Wolkenbrüche am Montag in Mumpf.

Simone Morger

Johanna Thiepold, Frick: «Im Zug spielt der Regen keine Rolle»

Johanna Thiepold

Johanna Thiepold

Simon Widmer

«Weil ich im Gastrobereich tätig bin, arbeite ich über Pfingsten. Wenn ich jedoch trotzdem noch kurzfristig einen Tag frei bekomme, würde ich aber auf jeden Fall wegfahren. Ich habe von der Arbeit aus das GA und im Zug spielt der Regen ja keine Rolle. Wohin die Reise gehen würde, würde ich aber spontan entscheiden.»

Gregor Buser, Ueken: «Es reizt mich gar nicht, wegzugehen»

Gregor Buser

Gregor Buser

Simon Widmer

«Bei dem Wetter reizt es mich gar nicht, wegzugehen. Ich arbeite einfach zu Hause und mache zum Beispiel meine Steuererklärung. Als Selbstständiger bin ich sowieso froh, wenn ich all die Büroarbeiten wie Rechnungen bearbeiten und die Buchhaltung erledigen auch einmal gemacht habe. Und wer weiss, vielleicht lässt das Wetter ja doch noch ein wenig Zeit im Garten zu.»

Eylem Aydin (40), Aarau: «Ich habe viel weniger Kundschaft»

Valérie Jost

«Nach dem harten Coronawinter hatte ich gehofft, dass es im Sommer besser wird und wieder mehr Leute kommen. Aber auch jetzt, mit dem ständigen Regen, habe ich leider viel weniger Kundschaft. Ich muss mir deshalb überlegen, meinen Standort im Aarauer Telli aufzugeben. Über Pfingsten schliesse ich den Imbiss aber sowieso.»

Jari Ordani (23), Wohlenschwil: «Das Wetter schränkt mich nicht ein»

Sharleen Wüest

«Im Moment steht für mich vor allem Lernen an. Ich verbringe viel Zeit zu Hause. Deshalb schränkt mich das schlechte Wetter nicht stark ein. Auch Sport treibe ich im Innenraum. Für das Pfingstwochenende habe ich keine Pläne gemacht, aber im Sommer möchten meine Freunde und ich durch die Schweiz reisen. Ich hoffe, das Wetter ist dann schön.»

Isabella Heykal (41), Wettingen: «Es gibt kein schlechtes Wetter»

Sharleen Wüest

«Für mich gibt es kein schlechtes Wetter, man muss sich einfach gut einpacken. Zwischendurch hört der Regen auch immer wieder auf. Pfingsten werde ich wahrscheinlich mit meinem Partner verbringen. Wir gehen mit seinem Hund gerne auf Spaziergänge – es duftet im Moment überall so gut.»

Franco Fontaner (63), Spreitenbach: «Gehe das Wochenende gemütlich an»

Sharleen Wüest

«Weil ich zurzeit im Homeoffice bin, macht mir der Regen nichts aus. Ich nutze die trockenen Momente, um spazieren zu gehen. Das Pfingstwochenende gehe ich gemütlich an. Ich werde sicher meine Schwiegermutter im Pflegeheim besuchen und einen Spaziergang im Wald machen. Lesen gehört auch zu meinem Schlechtwetterprogramm.»

Jana Jakovljevic (23), Fislisbach: «Ich wollte eigentlich an den Hallwilersee!»

Valérie Jost

«Der Regen nervt mich mega. An Pfingsten habe ich frei, ich hätte etwas unternehmen wollen – an den Hallwilersee gehen, picknicken oder grillieren. Dass das jetzt ins Wasser fällt, ist deprimierend. Gerade weil man wegen Corona sowieso nicht viel machen kann.»

Rudolf Wildi (83), Schafisheim: «Das schlechte Wetter nervt!»

Janine Walthert

«Das schlechte Wetter bedrückt mich nicht, es nervt eher. So schaue ich eben mehr fern. Wie zum Beispiel das Spiel des Schweizer Tennis-Maestros Roger Federer. Über Pfingsten bleibe ich zu Hause. Wäre es etwas schöner, würde ich etwas unternehmen.»

Sibylle Weber (40), Brugg: «Beim Zügeln stört das Wetter nicht»

Janine Walthert

«Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung – raus gehe ich sowieso. Doch für die Wirte ist es bestimmt nicht einfach: Ohne ‹Schärme› wird es nicht viel Kundschaft geben. Über Pfingsten zügle ich zu meinem Freund, da stört das Wetter nicht.»

Ramona Hilpert (30), Zofingen: «Ich war gerade im Tessin»

Ilir Pinto

«Ich war gerade über Auffahrt im Tessin, wo es schöner war. Ich finde, wir hatten einen schönen Frühling, bis es wieder kälter wurde. Daher finde ich dieses Wetter nicht so schlimm. Mit meinem Baby bin ich sowieso genug beschäftigt. Für Pfingsten plane ich nur, am Sonntag zur Predigt zu gehen.»

Andreas Bachmann (68), Zofingen: «Ich würde gerne wieder in einer Beiz essen»

Ilir Pinto

«Ich würde gerne wieder in einer Beiz essen. Doch solche Sachen sind momentan wegen des Wetters leider nicht möglich, was schade ist für die Wirte. Da ich pensioniert bin, gehe ich regelmässig raus oder beschäftige mich zu Hause. An Pfingsten habe ich nichts vor. Aber ich freue mich auf wärmeres Wetter.»