Lenzburg
Hoffnung auf gutes Wetter: Am Samstag öffnet das Lenzburger Schwimmbad seine Tore

Noch ist das Wasser 13 Grad kalt. Neu wurde eine Schwimmbahn als Green-Line eingerichtet – für «Fun und Chill».

Anja Suter
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Jährliche Pressekonferenz des Schwimmbades Walkenmatt in Lenzburg. (von Links) Christof Hübscher und Christoph Remund

Jährliche Pressekonferenz des Schwimmbades Walkenmatt in Lenzburg. (von Links) Christof Hübscher und Christoph Remund

Anja Suter / Aargauer Zeitung

Sieben Grad die Luft und 13 Grad das Wasser zeigte die Anzeigetafel gestern im Schwimmbad in Lenzburg an. Auch wenn es noch kühl ist, rechnet Bademeister Christof Hübscher für die Eröffnung am kommenden Samstag mit besserem Wetter. «Ich hoffe auf 18 bis 19 Grad», sagt er. Auf jeden Fall freue er sich schon sehr auf die Eröffnung, sagt Hübscher. Für den Bademeister ist es die 21. Saison im Schwimmbad in Lenzburg. Im Gegensatz zur Saison 2020, in welcher die Eröffnung coronabedingt mit einem Monat Verspätung erfolgte, darf das Schwimmbad seine Tore in diesem Jahr wieder pünktlich öffnen.

Aber Hübscher präsentiert eine verkürzte Aktivitätenliste. Stand jetzt sind darauf nur die Termine für das Nachtschwimmen zu finden, andere Aktivitäten wie die Schaumpartys fehlen derzeit noch. «Wir hoffen, dass wir die Liste je nach Möglichkeit noch erweitern können», so der Bademeister. Für den Saisonstart wurde das Schutzkonzept nochmals überarbeitet. Masken müssen im Eingangsbereich, in den Garderoben und im Restaurant getragen werden.

Ein Wochenmenu ist geplant

Das Badirestaurant wird vom Hotel Krone von Aargauhotels.ch betreut. «Unser Angebot bleibt bis auf einige Anpassungen bei Getränken und Glacen wie gewohnt», sagt Christoph Remund, stellvertretender Geschäftsleiter von Aargauhotels.ch. Sobald das Wetter konstanter sei, werde ausserdem ein Wochenmenu geplant.

Zur neuen Saison gibt es einige kleinere Neuerungen. Konnte an der Schwimmbadkasse bis anhin nur mit Bargeld bezahlt werden, ist neu auch Kartenzahlung möglich. «Wir haben das neue System bestellt, es sollte bald ankommen», sagt Hübscher. Auch sonst wurde in die Technik investiert. Das seien aber vor allem Sachen wie neue Klappen für die Baderohre, die man nicht sehe, sagt der Bademeister.

Im grossen Schwimmerbecken gibt es seit zwei Jahren die Flirt-Line. Am östlichen Rand des Schwimmbeckens können Schwimmerinnen und Schwimmer sitzen und plaudern. «Derzeit natürlich mit 1,5 Meter Abstand», sagt Hübscher. Direkt nebenan wurde jetzt zudem die Green-Line für «Fun und Chill» eingerichtet. Doch auch die Schnellschwimmer kommen nicht zu kurz, für sie gibt es drei Bahnen.