Lenzburg
Dieser «Hoselupf» auf der Schützenmatte wird aus Holz gemacht

Der Holzkünstler Lukas Senn aus Rothrist fertigt den Brunnen für das geplante 114. Aargauer Kantonalschwingfest in Lenzburg.

Ruth Steiner
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Der Künstler Lukas Senn in seinem Atelier in Rothrist an der Arbeit.

Der Künstler Lukas Senn in seinem Atelier in Rothrist an der Arbeit.

tiz

Die 5500 Tribünenplätze wären praktisch alle verkauft. Das vorgesehene Rahmenprogramm des 114. Kantonalschwingfests wäre ebenso hochklassig wie der Sportevent selber, unter anderem Flüge mit dem Super-Puma-Helikopter oder Darbietungen der Pa­trouille Suisse. «Es wäre alles so gut aufgegleist», sagt Erich Renfer, OK-Präsident des geplanten Kantonalschwingfestes vom 5./6. Juni auf der Lenzburger Schützenmatte.

Renfer bleibt gar nichts anderes übrig, als im Konjunktiv zu reden. Die Pandemie macht dem vorgesehenen Riesenfest einen dicken Strich durch die Rechnung. Noch ist nicht abschliessend festgelegt, wie viel vom Sportprogramm in welcher Form und von den Events tatsächlich durchgeführt werden kann. Dieser Entscheid wird Anfang Mai fallen.

Dass mit dem Nordwestschweizerischen Nachwuchsschwingertag am Samstag die wichtigste Sportveranstaltung für den Nachwuchs in der Nordwestschweiz in diesem Jahr durchgeführt werden kann, stimmt Renfer zumindest etwas versöhnlich.

Ein anderer «Hoselupf» ist ebenfalls gesichert. Der Schwingerbrunnen wird den Weg nach Lenzburg finden. Dort soll er auf der Schützenmatte aufgestellt werden. Die Holzskulptur zeigt zwei Böse «an der Arbeit» und wird gefertigt vom Holzkünstler Lukas Senn. In seinem Atelier in Rothrist sowie an öffentlichen und privaten Anlässen verwandelt Senn mit der Kettensäge Holzprügel in einzigartige Kunstwerke.