Lenzburg

Jetzt hat das Angelrain einen Spielplatz

Dank einer grosszügigen Spende steht auf dem Pausenplatz des Lenzburger Angelrains ein neues Klettergerüst.

Janine Gloor
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Das Gerüst ist aus glattem Akazienholz, das gibt keine «Spissen».

Das Gerüst ist aus glattem Akazienholz, das gibt keine «Spissen».

Janine Gloor

Flink wie Äffchen klettern sie auf das Gerüst, hangeln sich von Holmen zu Holmen. Passend dazu das Lied, das die Einweihungsfeier für das neue Klettergerüst eröffnet: «Wer hat die Kokosnuss geklaut?»

Im vergangenen Jahr konnte der Schweizerische Gemeinnützige Frauenverein Lenzburg das 125-Jahr-Jubiläum feiern. Zu diesem Anlass wollten die Frauen ein Projekt in der Stadt mit einem grösseren Betrag unterstützen. Eine Zusammenarbeit mit dem Altersheim kam nicht zustande, Präsidentin Theres Hirter hörte sich weiter um und wurde auf den Pausenplatz des Angelrainschulhauses aufmerksam gemacht. Dieser musste bis anhin ganz ohne Spielgeräte auskommen.

«Kinder sollen sich viel bewegen»

Theres Hirter gefiel die Idee, den Platz zu beleben: «Wir wollten etwas Nachhaltiges, etwas für die Jungen.» In ihrer Rede an der Einweihungsfeier freute sie sich mit den Kindern und ermutigte auch die Kleinen, die noch nicht zur Schule gehen, mit ihren Eltern den Parcours zu besuchen. Denn das Klettergerüst ist öffentlich und steht allen zur Verfügung.

Das Einweihungsfest war ein Erlebnis für alle Sinne: Kindergeschrei in den Ohren, Seifenblasen im Gesicht und Kieselsteine in den Schuhen. Schulleiter Reto Kunz ist zufrieden über die Aufwertung des Pausenplatzes: «Kinder sollen sich viel und vielseitig bewegen», sagte er in seiner Ansprache. Die Frage, ob das Gerüst den Kindern gefällt, erübrigte sich. Manche liessen sich vor lauter Klettern den Apéro entgehen.