Staufen
Gemeindefahrzeug mit mehr Kapazität

Der neue Kleinlaster der Gemeinde Staufen hat mit 109 PS fast doppelt so viel Power wie der bisherige.

Ruth Steiner
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Landmaschinenhändler Hans Sandmeier, Erismann AG, Seengen, Gemeindearbeiter Günther Heiniger und Gemeinderat Pascal Furer (v. l.) vor dem neuen Fahrzeug.

Landmaschinenhändler Hans Sandmeier, Erismann AG, Seengen, Gemeindearbeiter Günther Heiniger und Gemeinderat Pascal Furer (v. l.) vor dem neuen Fahrzeug.

Ruth Steiner

Günther Heiniger lässt sich nicht zweimal bitten. Der Gemeindearbeiter steigt für das Foto gerne in die Fahrerkabine des neuen Gemeindefahrzeugs. Sowieso gehört der Platz hinter dem Steuerrad des Reform Muli T 8S in Zukunft vornehmlich ihm. Und wenn man bedenkt, was das Fahrzeug alles zu leisten imstande ist, so dürfte die Kabine etwas wie eine zweite Heimat für Heiniger werden, wenn er damit für ein sauberes und in der Winterzeit schneefreies Staufen sorgt. Der Kleinlaster ist nämlich unter anderem mit einem Schneepflug und einem Salzstreuer sowie einer Kippbrücke und einem Hebekran ausgestattet.

Gestern konnten Vertreter der Gemeinde Staufen das neue Kommunalfahrzeug mitsamt dem Schlüssel von Hans Sandmeier, Geschäftsführer der Landmaschinenhändlerin Erismann AG, Seengen, in Empfang nehmen.

Mit dem Kleinlaster ersetzt die Gemeinde Staufen das in die Jahre gekommene Fahrzeug. 1997 war es in Betrieb genommen worden, erklärt Gemeinderat Pascal Furer. 180'000 Franken hatte die Gemeindeversammlung im letzten Juni für das Ersatzfahrzeug bewilligt. Gekauft wurde schliesslich ein aktuelles Modell des gleichen Fahrzeugtyps wie das bisherige Kommunalfahrzeug. Dieses habe in der Evaluation am besten zu überzeugen vermocht, erklärt Gemeinderat Furer, und zwar im Preis, bei der Leistung und beim Unterhalt. «Es ist sozusagen der jüngere Bruder des bisherigen Fahrzeugs», sagt Furer. Dieses steht gleich daneben, abholbereit. Es konnte nämlich gegen das neue Fahrzeug eingetauscht werden. Der Verkauf spülte etwas Geld in die Staufner Gemeindekasse. Das Geschäft kostete netto 166'500 Franken, womit der Kredit nicht ganz ausgeschöpft wurde.

Noch etwas: Auch wenn der neue Kleinlaster mit 109 PS über viel mehr Power verfügt als sein Vorgänger (57 PS), wird Günther Heiniger damit kaum wie ein Rowdy durch die Gemeinde brausen. Weshalb das so ist, verrät Gemeinderat Furer: Das Fahrzeug «ist auf Tempo 30 eingelöst», sagt er mit einem Augenzwinkern. Darüber hinaus gilt in Staufen schon seit fast zehn Jahren flächendeckend Tempo 30. Hingegen wird dank der zusätzlichen Pferdestärken mehr Nutzlast möglich sein.

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