Lebensmittel

Bonbons-Fabrik Halter ist auf den Hasch gekommen

Die Haschis von Halter kennt jedes Kind. Hasch hatte es in den Bonbons bis jetzt keinen drin - trotz des Namens. Nun ändert sich das. Ab sofort gibt es Haschis mit Hanf. Ein Selbstversuch zeigt: Beduselt wird man vom Haschi aber weiterhin nicht.

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Haschi mit Hanf

Haschi mit Hanf

Zur Verfügung gestellt

Hat es Hasch im Haschi? Oder doch nicht? Bei Bonbons von Halter aus Beinwil sorgt das immer wieder für Gesprächsstoff. Das Amt für Verbraucherschutz des Kantons Aargau wollte in den siebziger Jahren gar eine Namensänderung durchsetzen. Dabei hatte es gar kein Hasch im Haschi.

Doch ab sofort hat es. Um dem Hin und Her ein Ende zu setzen, lanciert Halter nun ein Haschi Kräuterbonbons mit einer Hanffüllung. Sonst ändert sich aber wenig. Halter hält auch beim Haschi-Hanf an der über 90-jährigen Kräuterrezeptur, der schweizerischen Herstellung und dem klassischen Kochprozess der Bonbonmasse im Kupferkessel hält Halter fest.

Die Haschi-Bonbons gibt es seit 1919. Zu seinem Namen gekommen ist es nicht wegen der Hasch-Pflanze. Er ist vielmehr ein Kürzel für die Namen der beiden Erfinder Otto Halter und Albert Schillig.

Das Haschi-Hanf-Bonbon gibt es an Kiosken und im Internet-Shops zu kaufen. Der Mini-Beutel kostet 1.50 Franken.

Einfahren tut es übrigens nicht, wie der Test der az bestätigt. (rsn)